Fast eine iPhone-Oberfläche für den Desktop

Der App-Homescreen im Browser: Ein Schweizer Start-up vereinfacht die Verwaltung der Lieblingsseiten.

Bis zu 30 Favoriten speichern: Foox.net.

Bis zu 30 Favoriten speichern: Foox.net.

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Die Website Foox.net will mehr Ordnung in die Favoriten bringen: Nutzer können mit der Plattform ihre Einstiegsseite gestalten, die wie ein Homescreen auf Tablets oder Smartphones aussieht. Die Lieblings-Websites werden in Form von Apps dargestellt.

Wer Foox.net nutzen will, muss sich kostenlos anmelden. Wählt man sich ein, erscheint der App-Homescreen mit den persönlichen Favoriten, die man per Drag-and-drop-Funktion beliebig anordnen kann. Weiter kann man die Farbe der Startseite oder den Hintergrund verändern. Die Seite enthält auch ein Google-Suchfeld.

Die Favoriten überall dabei

Praktisch: Dank dem Login hat man mit jedem Browser Zugriff auf seine Favoriten-Websites. «Es ist im Prinzip eine cloudbasierte Startseite. So hat man beispielsweise in den Ferien sofort Zugriff auf die Favoriten», so Roger Jordi von Foox.net. «Alle am Projekt beteiligten Leute sind starke Webnutzer und haben schon lange nach einer einfacheren Lesezeichen-Lösung gesucht.»

Seit dem Start am 12. November haben sich 1500 Personen registriert. Für 2013 ist eine Ausweitung auf Smartphones und Tablets geplant. «Derzeit dominieren die Zugriffe via PC. Das liegt auch daran, dass wir noch keine spezielle Mobile-Version haben, diese ist aber für Anfang 2013 geplant», sagt Jordi. Zwar kann man Foox.net schon heute via Smartphone-Browser aufrufen, doch die Bedienung ist nicht so komfortabel wie am Computer.

Die eingewählten Nutzer dürften beim Foox-Gebrauch auch Datenspuren hinterlassen. Wie geht man damit um? «Datenschutz ist uns sehr wichtig. Wir wollen mit Foox.net keine Daten sammeln. Wenn jemand googelt, gibt er viel mehr preis als bei der Nutzung auf unserer Seite. Wir sehen nur, welche Icons er speichert. Und da reichen wir kontinuierlich fehlende Logos nach, damit das Foox-Design einheitlich daherkommt», sagt Jordi.

Aufgrund der zahlreichen Feedbacks plant man weitere Verbesserungen. Denkbar ist zum Beispiel, dass laufend neue Mails eingeblendet werden. Und man will die Bedienung weiter vereinfachen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.12.2012, 14:27 Uhr

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