Geschäft mit Geiz ist auch im Internet profitabel

Vier von fünf Schweizer Internet-Nutzern kaufen im Internet ein. Der neuste Trend ist Live-Shopping, das Produkte laut Comparis.ch um bis zu 70 Prozent verbilligt.

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80 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer gehen nicht nur in realen Läden, sondern auch im Web regelmässig auf Einkaufstour. Der neuste Trend ist Live-Shopping. Laut einer Untersuchung des Online-Vergleichsdiensts Comparis.ch sind in der Schweiz alleine in den letzten zwölf Monaten zwölf solche Schweizer Live-Sites online gegangen.

Das Konzept dieses Kaufinstruments ist, dass eine begrenzte Anzahl Angebote nur während einer limitierten Zeitspanne gekauft werden kann. Wie Comparis berechnet hat, kann sich diese Art von Interneteinkäufen für Konsumenten durchaus lohnen, die Produkte seien so bis zu 70 Prozent günstiger.

Restposten verhökern

«Die hohen Wachstumsraten im E-Commerce und das Geschäftsmodell sind für Anbieter aus verschiedenen Branchen interessant», erklärt Peter Düggeli, Experte für Unterhaltungselektronik bei Comparis.ch. Der Grund für die tiefen Preise liege darin, dass die Händler sehr grosse Mengen verkaufen oder über diesen Kanal Restposten verhökern würden.

Ein gutes Beispiel für den Boom ist Fashionfriends.ch, an dem die Tamedia beteiligt ist, zu der auch Tagesanzeiger.ch/Newsnet gehört. Seit zehn Monaten online zählt der Webhändler für Markenkleider und Accessoires bereits 100'000 Mitglieder aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Die Plattform verzeichnet laut Comparis.ch bis zu 400'000 Visits pro Monat. Bis in drei Jahren sei ein Umsatz von 60 Millionen Franken geplant. (rek)

Erstellt: 25.02.2010, 07:50 Uhr

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