Test

Gratis-WLAN der SBB im Test

Ab heute geht es los mit gratis Internetzugang an Bahnhöfen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat Reichweite, Tempo und Benutzung vor Ort ausprobiert.

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Seit heute können Reisende an den Bahnhöfen Bern Wankdorf, Burgdorf und Wetzikon gratis ins Internet. An diesen drei Standorten testen die SBB ihr neues WLAN-Angebot (Die SBB werfen die Swisscom aus den Bahnhöfen).

Während einer Stunde können Pendler so gratis ins Internet. Ist diese Stunde abgelaufen, gibt es eine zweistündige Zwangspause. Danach könne weitergesurft werden. Bis Ende 2015 soll man in 97 weiteren Bahnhöfen gratis surfen können, versprechen die SBB. Ob das Gratisangebot hält, was die SBB versprechen, hat Tagesanzeiger.ch/Newsnet in Wetzikon getestet.

Schnell verbunden

Schon vor dem Aussteigen zeigt das Handy das neue WLAN an (siehe Bildstrecke). Die Verbindung ist schnell hergestellt. Gegen die eigene Telefonnummer bekommt man per SMS einen vierstelligen Code, den man im Browser eingeben muss. Und schon surft man über das WLAN der SBB, und das richtig schnell. Eine fast 190 Megabyte grosse Datei war innert 52 Sekunden heruntergeladen.

Ganz so schnell war das WLAN beim kleinen Rundgang dann nicht mehr überall. Deutlich wurde das erst in der Unterführung, wo die Verbindung ein erstes Mal gänzlich abbrach. Auch beim Bahnhofsgebäude, beim Busbahnhof oder auf Gleis 1, ging es nur noch schleppend, wenn überhaupt voran.

Die Enttäuschung danach

Wie sich herausstellte, war das Internet auf Gleis 2/3 vor dem Selecta-Automat am schnellsten. Auf Gleis 3/4 war die Geschwindigkeit zwar nicht schlecht, aber nicht annähernd so schnell, wie auf dem roten Bänkli vor dem Automaten.

Auch wenn das WLAN nicht jede Ecke des Bahnhofs erreicht, stellt es trotzdem schon eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu früher dar. Umso grösser ist dann allerdings die Enttäuschung, wenn man verwöhnt vom schnellen Internet in den Zug steigt und wieder ewig auf Internetseiten warten muss.

Erstellt: 23.09.2013, 17:31 Uhr

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