Was macht Zuckerberg bei Medwedew?

Der Facebook-Gründer hat den ehemaligen Staatspräsidenten und jetzigen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew getroffen. Dieser fand für die Arbeit des amerikanischen Multimilliardärs nicht nur lobende Worte.

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist bei einem Russlandbesuch mit Ministerpräsident Dmitri Medwedew zusammengetroffen.

Der Regierungschef habe Zuckerberg aufgefordert, seine Pläne zur Rekrutierung russischer Programmierer aufzugeben und stattdessen ein Forschungszentrum in Moskau zu eröffnen, schrieb der russische Kommunikationsminister auf Twitter.

Ausserdem zitierte die Nachrichtenagentur Interfax Medwedew mit den Worten: «Wir brauchen eine Balance zwischen klassischem Copyright und neuen Formen, die es nur im Internet gibt, damit urheberrechtlich geschützte Inhalte frei genug genutzt werden können.»

Für einmal kein Kapuzenpulli

Eine Facebook-Sprecherin erklärte, dass der Betreiber des sozialen Netzwerks keine unmittelbaren Expansionspläne in Russland habe.

Zu dem Termin bei Medwedew kam Zuckerberg nicht wie gewohnt in Jeans und Kapuzenpulli, sondern trug Anzug und Krawatte. Der Facebook-Gründer ist derzeit auf einer weltweiten Rundreise zu Programmierwettbewerben, bei denen er neue Talente entdecken will. In Russland hat Facebook rund neun Millionen Nutzer. Die russische Kopie, das soziale Netzwerk VK, hat 34 Millionen.

(rek/dapd)

Erstellt: 02.10.2012, 09:53 Uhr

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