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Alles neu macht die Mayer

Der US-Onlinekonzern Yahoo hat seine Internetseite optisch und technisch runderneuert. Doch Branchenkenner sind skeptisch. Der Schritt hätte «vielleicht vor fünf Jahren Sinn ergeben».

«Intuitiver und persönlicher»: Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (25. Januar 2013)
«Intuitiver und persönlicher»: Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (25. Januar 2013)
Laurent Gillieron, Keystone

Bei der neu gestalteten Seite drehe sich «alles um Interessen und Vorlieben» der Internetnutzer, erklärte Yahoo-Chefin Marissa Mayer am Mittwoch (Ortszeit) im Blog des Unternehmens mit Konzernsitz im kalifornischen Sunnyvale. Egal ob an Sport oder Unterhaltung interessiert, könnten sich Nutzer ihren persönlichen Nachrichtenkanal entsprechend ihrer Interessen zusammenstellen. Zudem sei die Seite jetzt schneller.

Zudem sei die Yahoo-Internetseite jetzt «intuitiver und persönlicher», erklärte Konzernchefin Mayer. Daneben gebe es auch verbesserte Versionen von Yahoo! für Smartphones und Tablet-Computer. Die neu gestaltete Internetseite war demnach am Mittwoch zunächst nur in der Version für die USA abrufbar.

Im Schatten von Google

Das US-Branchenportal GigaOM bewertete die Neugestaltung skeptisch. Der Schritt hätte «vielleicht vor fünf Jahren Sinn ergeben». Die jetzt angekündigten Neuerungen kämen angesichts der Konkurrenz durch Anbieter wie Facebook oder Twitter «zu spät» und gingen nicht weit genug, hiess es auf dem Online-Portal.

Yahoo steht seit Jahren im Schatten des Wettbewerbs Google. Der Konzern ist ein Internetpionier, hat aber seit langem dem Anschluss verloren. Einst selbst Internetkatalog und Suchmaschine lässt Yahoo seit 2009 Suchanfragen von Internetnutzern von der Suchmaschine Bing des US-Konzerns Microsoft erledigen.

(AFP)

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