Zum Hauptinhalt springen

Als ob Google mit Facebook fusionieren würde

Ein italienischer Informatikprofessor, dessen Forschungsergebnisse eine Grundlage von Google bilden, startet mit Volunia seine eigene Suchmaschine.

rek

Volunia sei zugleich eine Art soziales Netzwerk, sagte Massimo Marchiori am Montag bei der Vorstellung der Seite. Sie erlaube nicht nur die Suche nach Inhalten auf Internetseiten, sondern ermögliche es auch, Kontakt mit registrierten Internetnutzern aufzunehmen, die die gleiche Internetseite geöffnet haben.

«Das Internet ist ein lebendiger Ort», sagte Marchiori bei der im Internet übertragenen Präsentation. «Es gibt dort Informationen, aber auch Menschen. Die soziale Dimension ist bereits vorhanden, sie muss nur zum Vorschein treten.»

Er zeigte sich überzeugt, dass die Funktionen von Volunia in wenigen Jahren auch von anderen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo genutzt würden.

In zwölf Sprachen online

Marchiori hatte in den 1990er-Jahren die Suchmaschine Hyper Search entwickelt. Der zugrunde liegende Algorithmus war nicht patentiert und diente den Google-Erfindern später als Grundlage bei der Entwicklung ihrer Suchmaschine.

Marchiori, der einst am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) lehrte, arbeitet inzwischen an der Universität Padua im Nordosten Italiens. Die Seite Volunia soll in den kommenden Tagen in zwölf Sprachen online gehen.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch