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«Apple = Sony»

Das «Momentum» des iPhone-Konzerns hält nur noch kurz an, sagt Forrester-Chef George Colony. Ohne Führungswechsel wandle sich Apple von einem «grossartigen zu einem guten Unternehmen». Droht Apple ein «Sony-Schicksal»?

Reto Knobel
....und Polaroid-Gründer Edwin Herbert Land (1909 bis 1991, links im Bild).
....und Polaroid-Gründer Edwin Herbert Land (1909 bis 1991, links im Bild).
AFP
In Anlehnung an eine These des Soziologen Max Weber über Unternehmen, die sich in drei Gruppen unterteilen lassen (bürokratische, traditionelle und charismatische Organisationen) charakterisiert George Colony den iPhone-Hersteller als charismatisch geführtes Unternehmen, das ohne Jobs keine Perspektiven habe. Nachfolger Tim Cook (Bild) sei zwar ein «bewährter und kompetenter Manager», anders als sein Vorgänger praktiziere Cook aber einen bürokratischen Führungsstil.
In Anlehnung an eine These des Soziologen Max Weber über Unternehmen, die sich in drei Gruppen unterteilen lassen (bürokratische, traditionelle und charismatische Organisationen) charakterisiert George Colony den iPhone-Hersteller als charismatisch geführtes Unternehmen, das ohne Jobs keine Perspektiven habe. Nachfolger Tim Cook (Bild) sei zwar ein «bewährter und kompetenter Manager», anders als sein Vorgänger praktiziere Cook aber einen bürokratischen Führungsstil.
AFP
Wäre für Colony die bessere Lösung: Apple-Chefdesigner Jonathan Ive.
Wäre für Colony die bessere Lösung: Apple-Chefdesigner Jonathan Ive.
AFP
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Nicht zum ersten Mal hat Apple es den Kritikern wieder mal gezeigt: 35 Millionen iPhones und 11,8 Millionen iPads verkaufte der Konzern im ersten Quartal 2012, er verbuchte in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Reingewinn von 11,6 Milliarden Dollar und erwirtschaftete einen Umsatz von fast 40 Milliarden Dollar. Der im kalifornischen Cupertino beheimatete Apfelkonzern verfügt über 100 Milliarden Dollar Bargeld und ist mit einem Börsenwert von 600 Milliarden Dollar die wertvollste Firma der Welt.

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