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«Apple muss bald mit einer neuen Idee kommen»

Das Erbe der C64-Generation: Christian Stöcker über Apples Zukunft ohne Steve Jobs, lächerliche Verdummungsdiskussionen und Politiker, die nie Liebes-Mails erhalten haben.

Der Rücktritt von CEO Steve Jobs ist ein schwerer Schlag für Apple. «In ein, zwei Jahren», sagt Buchautor und «Netzwelt»-Chef Christian Stöcker,« ist auch die Innovation Tablet-Rechner im Mainstream angekommen - so wie das Touchscreen-Telefon schon jetzt. Dann werden preiswertere Geräte mit ähnlichem Funktionsumfang den Grossteil des Marktes ausmachen».
Der Rücktritt von CEO Steve Jobs ist ein schwerer Schlag für Apple. «In ein, zwei Jahren», sagt Buchautor und «Netzwelt»-Chef Christian Stöcker,« ist auch die Innovation Tablet-Rechner im Mainstream angekommen - so wie das Touchscreen-Telefon schon jetzt. Dann werden preiswertere Geräte mit ähnlichem Funktionsumfang den Grossteil des Marktes ausmachen».
AFP
Derzeit ist kein Next Big  Thing - eine bahnbrechende Erfindung wie der iPod (Bild) in Sicht. «Allerdings war das ja immer die Stärke von Apple: Das Next Big Thing aus dem Hut zu zaubern, das niemand auf der Rechnung hatte. Die nächsten Jahre werden in dieser Hinsicht hochspannend», sagt Stöcker.
Derzeit ist kein Next Big Thing - eine bahnbrechende Erfindung wie der iPod (Bild) in Sicht. «Allerdings war das ja immer die Stärke von Apple: Das Next Big Thing aus dem Hut zu zaubern, das niemand auf der Rechnung hatte. Die nächsten Jahre werden in dieser Hinsicht hochspannend», sagt Stöcker.
AFP
Der «Spiegel Online»-Ressortchef ist alles andere als ein Kulturpessimist: «Wer der Meinung ist, dass Medien auf die eigenen Kinder grösseren Einfluss haben als er oder sie selbst, sollte meiner Meinung nach seine Vorstellung von Erziehung hinterfragen. Kinder wurden schon immer von ihren Eltern auf dem Weg in eine komplexe, gefährliche Welt begleitet. Die Welt von heute ist vielleicht komplexer, aber keineswegs gefährlicher als früher. Wer eine tragfähige Beziehung zu seinem Kind hat und die digitale Welt halbwegs versteht, ist für diese Aufgabe bestens gerüstet.»
Der «Spiegel Online»-Ressortchef ist alles andere als ein Kulturpessimist: «Wer der Meinung ist, dass Medien auf die eigenen Kinder grösseren Einfluss haben als er oder sie selbst, sollte meiner Meinung nach seine Vorstellung von Erziehung hinterfragen. Kinder wurden schon immer von ihren Eltern auf dem Weg in eine komplexe, gefährliche Welt begleitet. Die Welt von heute ist vielleicht komplexer, aber keineswegs gefährlicher als früher. Wer eine tragfähige Beziehung zu seinem Kind hat und die digitale Welt halbwegs versteht, ist für diese Aufgabe bestens gerüstet.»
Keystone
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Christian Stöcker, Apple war in den letzten Jahren Ideentreiber der Computer- und Handywelt. Gibt es eine Apple-Zukunft ohne den zurückgetretenen Chef Steve Jobs? Es wird für Apple nicht einfach, so viel ist sicher. In ein, zwei Jahren ist auch die Innovation Tablet-Rechner im Mainstream angekommen – so wie das Touchscreen-Telefon schon jetzt. Dann werden preiswertere Geräte mit ähnlichem Funktionsumfang den Grossteil des Marktes ausmachen. Apple muss bald mit einer neuen Idee kommen – es wird sich zeigen, ob das Unternehmen genügend Kreativkraft und Fokus aufbringen kann, um das zu erreichen.

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