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Apple spuckt grosse Töne

Kunden des iPhone-Konzerns sollen bald ihre gesamte Musiksammlung online verwalten können, berichteten unter anderem die «New York Times» und der Internet-Branchendienst «Techcrunch».

rek
Könnte seinen Musikdienst am 6. Juni auf der jährlichen Entwicklerkonferenz vorstellen: Apple-Chef Steve Jobs.
Könnte seinen Musikdienst am 6. Juni auf der jährlichen Entwicklerkonferenz vorstellen: Apple-Chef Steve Jobs.
Keystone

Der US-Technologiekonzern Apple will mehreren Medienberichten zufolge bald einen eigenen Internet-Musikdienst anbieten. Die Nutzer könnten damit ihre gesamte Musiksammlung online verwalten, berichteten unter anderem die «New York Times» und der Internet-Branchendienst «Techcrunch» am Montag.

Die Musik würde damit immer auf allen Geräten - etwa dem Computer, dem Tablet-PC und dem iPhone - abgeglichen und aktuell gehalten.

Besser als Google und Amazon

Das Internet-Kaufhaus Amazon hat bereits einen ähnlichen Dienst gestartet, der Internetriese Google stellte ebenfalls kürzlich eine Testversion eines solchen Angebots vor, das allerdings zunächst nur in den USA verfügbar ist.

Das Angebot von Apple könnte beiden Diensten aber überlegen sein - denn den Berichten zufolge wird auch direkt der Kauf von Musik möglich sein. Apple schloss demnach bereits Verträge mit drei der vier weltweit grössten Unterhaltungskonzerne ab. Bei Google und Amazon hingegen muss die Musik auf anderem Wege gekauft werden, die Angebote der beiden Unternehmen dienen lediglich der Musikverwaltung.

Vorstellung am 6. Juni?

Apple ist mit seinem Online-Musikladen iTunes bereits einer der grössten Musikhändler der Welt. Das neue Angebot könnte laut «New York Times» in den kostenpflichtigen Apple-Dienst MobileMe aufgenommen werden, der das Synchronisieren von Dateien auf mehreren Geräten über das Internet erlaubt.

Zudem könnte Apple auf Funktionen des früheren Online-Musikdienstes Lala zurückgreifen, den der Konzern 2009 kaufte. Den Berichten zufolge will Apple seinen Musikdienst am 6. Juni auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz vorstellen.

(AFP)

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