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Apple und Yahoo kommen sich näher

Wie können Yahoo-Services auf die viel verkauften iPhones und iPads gebracht werden? Durch die Ausweitung der Zusammenarbeit könnte sich Cupertino gegen die Konkurrenten Google und Microsoft rüsten.

Keine Berührungsängste mit Apple: Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (25. Januar 2013)
Keine Berührungsängste mit Apple: Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (25. Januar 2013)
Laurent Gillieron, Keystone

Der US-Konzern Apple und das Internetportal Yahoo verhandeln einem Zeitungsbericht zufolge über eine engere Zusammenarbeit. Die Unternehmen hätten miteinander darüber gesprochen, wie mehr von Yahoos Diensten auf die viel verkauften iPhone-Handys und iPad-Tablet-Computer von Apple gebracht werden könne, zitierte das «Wall Street Journal» (WSJ) vom Dienstag mit den Vorgängen vertraute Personen.

Bisher werden schon bestimmte vorinstallierte Programme auf iPhones mit Wetter- und Börseninformationen von Yahoo-Diensten gespeist. Auch die Sprachsteuerung Siri auf Apple-Geräten greift teils auf Yahoo-Daten zu, etwa beim Abruf von Informationen zu Sportereignissen.

Keine Kommentare der Unternehmen

Jetzt sprächen die Unternehmen jedoch über weitergehende Vereinbarungen, etwa wie Nachrichten von Yahoo oder andere Dienste auf Apple-Geräte gebracht oder mit der Sprachsteuerung verknüpft werden könnten, zitierte das WSJ seine Quellen. Eine Übereinkunft der Konzerne stehe jedoch nicht unmittelbar bevor. Weder Yahoo noch Apple wollten demnach eine Stellungnahme abgeben.

Durch die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Yahoo könnte sich Apple stärker gegen die Konkurrenten Google und Microsoft rüsten wollen. Der Internetkonzern Google mit seinen verschiedenen Onlinediensten hatte im vergangenen Jahr den US-Handyhersteller Motorola Mobility übernommen.

Google hatte in den vergangenen Jahren eine Reihe von eigenen Smartphones und Tablet-Computern auf den Markt gebracht. Gebaut wurden die Geräte aber von Herstellern wie Samsung oder LG. Mit Motorola aber kann Google nun eigene Geräte entwickeln und bauen. Microsoft bietet neben seiner Software ebenfalls mobile Endgeräte und auch Such- und Informationsangebote im Internet an.

AFP/rek

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