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Aus der Hölle befreit – dank Facebook

In Argentinien ist ein 33-jähriger Mann festgenommen worden, der seine Frau sieben Jahre lang gefangen gehalten hat. Sie konnte dank Online-Nachrichten befreit werden.

Soziales Netzwerk als letzter Ausweg: Über Facebook konnte eine 24-jährige Argentinierin, die von ihrem Mann festgehalten wurde, einem Justizsprecher zufolge ihre Schwester alarmieren.
Soziales Netzwerk als letzter Ausweg: Über Facebook konnte eine 24-jährige Argentinierin, die von ihrem Mann festgehalten wurde, einem Justizsprecher zufolge ihre Schwester alarmieren.
Keystone

In Argentinien ist ein 33-jähriger Mann festgenommen worden, der seine Frau sieben Jahre lang gefangen gehalten hat. Die 24-Jährige sei während dieser Zeit geschlagen, missbraucht und mit dem Tod bedroht worden, teilte die Justiz von Buenos Aires am Samstag mit. Die Frau konnte dank Facebook-Nachrichten an ihre Schwester und Gesten an ihre Nachbarn befreit werden.

Der Mann hielt seine Frau in einem kleinen Haus in einem Vorort von Buenos Aires fest. Über das Internet-Netzwerk Facebook konnte sie einem Justizsprecher zufolge ihre Schwester alarmieren, nur wusste niemand, wo die 24-Jährige genau festgehalten wurde.

Alle haben Angst vor dem Angeklagten gehabt

Ausserdem gaben Familienangehörige vor Gericht an, dass sie sich «nie getraut hätten, in das Haus einzudringen, in dem sie das Opfer eventuell vermuteten, weil der Mann so gefährlich war». Alle hätten Angst vor dem Angeklagten gehabt, «weil er so aggressiv ist und Waffen trägt».

Letztlich führten Nachbarn zur Befreiung der Frau. Diese habe zwar nur äusserst selten das Haus verlassen und sei dann stets von ihrem Mann begleitet worden, berichtete der Justizsprecher. «Aber aufgrund von Zeichen und Gesten, die die Frau ihren Nachbarn gab und die offensichtlich bedeuteten, dass sie als Geisel gehalten wurde, konnten wir sie befreien.»

AFP/rek

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