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BP kauft den Begriff «Ölkatastrophe»

Der durch das Umweltdesaster in den USA massiv in die Kritik geratene Konzern reserviert sich bei den Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo die besten Plätze.

Die Site «Gulf of Mexico Response» gehört BP – und erscheint in der Google-Trefferliste ganz oben.
Die Site «Gulf of Mexico Response» gehört BP – und erscheint in der Google-Trefferliste ganz oben.
Bp.com

Der nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko in die Kritik geratene Konzern BP hat bei den Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo den Suchbegriff Oil Spill (Ölkatastrophe) und andere Wörter gekauft. Dieser Sachverhalt wurde vom Sprecher des Konzerns, Toby Odone, gegenüber «ABC News» bestätigt.

Der Hintergrund: Ergebnisse zu für den Ölmulti heiklen Artikeln oder Websites kommen nun in der Trefferliste erst weiter hinten. Ein Eintrag, der (zumindest auf den englischsprachigen Suchmaschinen) zuoberst erscheint, ist «Gulf of Mexico response» – die Site gehört BP und zeigt unter anderem ein Bild von Arbeitern, die einen relativ sauberen Strand an der Südküste der USA putzen. BP wird es mit dieser prominenten Platzierung massiv erleichtert, ihre Sicht der Dinge («es ist alles gar nicht so schlimm») an den Mann und die Frau zu bringen.

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