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Computer-Kunst mit einem Uraltformat

Vor 30 Jahren entwickelte Steve Wilhite mit GIF ein einfaches Format für digitale Bilder. Heute sind die kleinen Animationen so beliebt wie nie zuvor.

Der Urvater des GIF: Die Bewegungsstudien des Fotopioniers Eadweard Muybridge. Foto: Eadweard Muybridge Collection (Keystone)
Der Urvater des GIF: Die Bewegungsstudien des Fotopioniers Eadweard Muybridge. Foto: Eadweard Muybridge Collection (Keystone)

Im Web von 2014 erinnert nicht mehr viel an die Anfänge. Die statischen Textwüsten haben sich zum multimedialen Schlaraffenland gewandelt. 1994 war ein blinkender Text das Maximum an optischer Stimulation. Heute lässt sich jede Gestaltungsidee technisch umsetzen.

Das GIF (Graphics Interchange Format) ist ein Grafikformat aus der Informatik-Steinzeit. Es hat nicht nur sämtliche Versuche überlebt, es abzuschaffen. Im Gegenteil: Es erfreut sich grösserer Beliebtheit denn je. Dieser Tage wurden erstmals The Gifys verliehen – ein Preis für die denkwürdigste GIF-Animation. Eine Werbeagentur in Los Angeles richtete den Preis aus und will das GIF als ­sozialen Kommentar und Kunstform ­gewürdigt wissen.

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