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«...dann wäre Apples Erfolgsgeschichte am Ende»

Facebook, Microsoft, Apple: In den vergangenen Tagen kam es in der IT-Branche zum grossen Kassensturz. Medienökonom Christian Hoffmann über die neue Dotcom-Blase und die Lehren aus dem Fall Nokia.

«Wer auf einem Markt nicht ackert und innoviert, hat keine Bestandsgarantie. Die grosse Frage ist, ob das Nokia-Management das Ruder herumreissen kann, bevor die finanziellen Reserven abgeschmolzen sind», warnt Christian Hoffmann. Im Bild: Nokia-Chef Stephen Elop.
«Wer auf einem Markt nicht ackert und innoviert, hat keine Bestandsgarantie. Die grosse Frage ist, ob das Nokia-Management das Ruder herumreissen kann, bevor die finanziellen Reserven abgeschmolzen sind», warnt Christian Hoffmann. Im Bild: Nokia-Chef Stephen Elop.
Luke MacGregor, Reuters
«Ich bezweifle, dass Nokia mit den bekannt gegebenen Strategien den Turnaround schaffen kann», so der Assistenzprofessor an der Universität St.Gallen. Im Bild: Nokia-Hauptquartier im finnischen Espoo.
«Ich bezweifle, dass Nokia mit den bekannt gegebenen Strategien den Turnaround schaffen kann», so der Assistenzprofessor an der Universität St.Gallen. Im Bild: Nokia-Hauptquartier im finnischen Espoo.
Kimmo Mantyla, Reuters
Dennoch ist der Konzern überdurchschnittlich gut aufgestellt: «Die Brillanz von Apple liegt nicht in der Produktion guter, nützlicher Produkte, sondern in der Vermittlung eines Lifestyles. Menschen schmücken sich mit Apple-Produkten, machen ihr Leben damit bunter – das macht die Apple-Marke so wertvoll», so Christian Hoffmann.
Dennoch ist der Konzern überdurchschnittlich gut aufgestellt: «Die Brillanz von Apple liegt nicht in der Produktion guter, nützlicher Produkte, sondern in der Vermittlung eines Lifestyles. Menschen schmücken sich mit Apple-Produkten, machen ihr Leben damit bunter – das macht die Apple-Marke so wertvoll», so Christian Hoffmann.
Stephen Lam, Reuters
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Welches Unternehmen der Branche hat Sie bei der Präsentation seiner Zahlen am meisten überrascht, Herr Hoffmann? Angesichts der vielen Hiobsbotschaften: SAP. Das Softwareunternehmen hat das beste zweite Quartal seiner Konzerngeschichte bekannt gegeben. Auch AOL konnte sich gegen den Negativtrend stemmen und erstmals seit Jahren seinen Betriebsgewinn wieder steigern.

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