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Das Ende von Flash naht

Lange galt Flash von Adobe als Mass aller Dinge für Videos im Web. Doch mit HTML5 und H.264 könnte es als Videoplayer überflüssig werden.

Youtube, bisher eine Flash-Bastion, gibt es bereits ganz ohne Flash.
Youtube, bisher eine Flash-Bastion, gibt es bereits ganz ohne Flash.
Youtube.com

Viel gab es zu lesen in den letzten Tagen und Wochen über Adobes Flash und sein vermeintliches Konkurrenzformat H.264. Über Apples Weigerung, Flash auf dem iPhone und dem iPad zuzulassen und Adobes Frust darüber.

Doch dabei werden Äpfel mit Birnen verglichen. Denn bei Flash handelt es sich um eine technologische Plattform für interaktive Inhalte, während H.264 ein Verfahren zur Komprimierung von Videodaten ist, ein sogenannter Video-Codec. Die beiden Dinge passen sogar ganz gut zusammen, zahlreiche Videos im Web sind mit H.264 codiert und liegen gleichzeitig im Flash-Format vor und werden mittels dem Flash-Browser-Plug-in abgespielt: Youtube, die grösste Videosite im Netz, funktioniert just so. Und weil Youtube die Videos in H.264 komprimiert hat, können iPhone & Co. diese auch trotz fehlendem Flash abspielen - zwar nicht im Webbrowser, dafür in einer eigens dafür gemachten Youtube-App.

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