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Das lukrative Geschäft mit Apples Firmengeheimnissen

Ein Angestellter eines Apple-Zulieferers hatte geheime Informationen zum iPhone und iPod an Investmentfonds verkauft. Nun drohen ihm bis zu 30 Jahren Haft.

Begehrtes Wissen: Das Hauptquartier des Apple-Zulieferers Flextronics in Singapur.
Begehrtes Wissen: Das Hauptquartier des Apple-Zulieferers Flextronics in Singapur.
Keystone

Ein leitender Angestellter des Apple-Zulieferers Flextronics International hat sich des Insiderhandels schuldig bekannt. Der 39-Jährige erklärte vor Gericht in New York, er habe Firmengeheimnisse unter anderem an Investmentfonds verkauft. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.

Das Strafmass soll allerdings erst 2013 verkündet werden. Damit kann der Angeklagte in den kommenden zwei Jahren mit den Ermittlungsbehörden kooperieren. Er räumte ein, er habe für seine Informationen zwischen 2008 und 2010 insgesamt 45'000 Dollar erhalten. Er habe gewusst, dass diese Informationen genutzt würden, um Entscheidungen über Aktienkäufe oder -verkäufe zu treffen.

In den Gerichtsdokumenten hiess es, Flextronics habe Apple elektronische Bauteile für das iPhone und den iPod geliefert. Der Angeklagte habe von den Bestellungen Apples gewusst und diese Informationen verkauft.

dapd/jak

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