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Das Prinzip Opt-out

Google verknüpft seine Nutzer mit Werbung. Wer nicht mitmachen will, muss aktiv werden. An dieses Vorgehen sollte man sich besser gewöhnen.

Opt-out bei Google: Wer nicht mitmachen will, kann sich abmelden.
Opt-out bei Google: Wer nicht mitmachen will, kann sich abmelden.
Screenshot: schü
User können die Verwendung ihrer Daten zu Werbezwecken stoppen: Neue Nutzungsbedingungen von Google.
User können die Verwendung ihrer Daten zu Werbezwecken stoppen: Neue Nutzungsbedingungen von Google.
Screenshot über www.giga.de
Twitter blendet implizite Empfehlungen in der «Wem folgen»-Box sowie bei «Sponsored Tweets» ein. Der Kurznachrichtendienst war bislang zurückhaltend mit Werbung. Nach dem Börsengang könnte der Druck steigen, monetären Profit aus den Daten zu ziehen.
Twitter blendet implizite Empfehlungen in der «Wem folgen»-Box sowie bei «Sponsored Tweets» ein. Der Kurznachrichtendienst war bislang zurückhaltend mit Werbung. Nach dem Börsengang könnte der Druck steigen, monetären Profit aus den Daten zu ziehen.
Screenshot www.twitter.com
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Man stelle sich vor, man bekommt zu seinem Abo fürs Fitnessstudio ungefragt noch ein Abo fürs Schwimmbad. Will man dieses nicht, muss man selber aktiv werden und das Abo künden. Eigentlich undenkbar.

Aber genau nach diesem Prinzip agieren die grossen Internetdienstleister wie Google (Wie Google Geld mit Nutzerfotos machen will) oder Facebook (Das gefällt unseren Freunden gar nicht), wenn sie neue Datenschutzrichtlinien lancieren. Wer, wie im aktuellen Fall, nicht zum Werbemaskottchen für ein Restaurant werden möchte, muss sich selber dispensieren. Dieses Prinzip nennt sich Opt-out. Wer nicht mitmachen will, muss sich selber ausklinken. Wer das nicht tut, ist automatisch dabei.

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