Zum Hauptinhalt springen

«Der Himmel stürzte ein»

Apples iTunes Music Store entwickelte sich zum weltweit grössten Einzelhändler der Branche und dominiert inzwischen auch den digitalen Videomarkt. Am 28. April wird die Jobs-Erfindung zehn Jahre alt.

Nekesa Mumbi Moody, AP
«Wir mussten sie alle dazu kriegen, zuzustimmen. Und wir mussten sie dazu kriegen, alle denselben Rechten zuzustimmen»: iTunes gibt es jetzt schon seit zehn Jahren. (10. Mai 2005
«Wir mussten sie alle dazu kriegen, zuzustimmen. Und wir mussten sie dazu kriegen, alle denselben Rechten zuzustimmen»: iTunes gibt es jetzt schon seit zehn Jahren. (10. Mai 2005
Walter Bieri, Keystone

Der Dienst gab der Musikindustrie ein Instrument, sich im Kampf gegen die zunehmende Online-Piraterie zu behaupten. Angesichts jüngerer Konkurrenz von Abonnementdiensten wie Spotify steht iTunes allerdings vor neuen Herausforderungen.

Als Apple vor zehn Jahren mit seinem iTunes Music Store an den Start ging, hatte die Musikindustrie durch Tauschbörsen wie Napster massiv mit den Folgen von Online-Piraterie zu kämpfen. Entsprechend gespannt war die Branche, wie sich der neue Dienst entwickeln würde. «Der Himmel stürzte ein, und iTunes bot einen Ort, an dem wir Musik zu Geld machen und uns theoretisch gegen die Welle der Piraterie stemmen würden. Insofern war es für damals sicherlich eine Lösung», sagt Michael McDonald, gemeinsam mit dem Singer-Songwriter Dave Matthews Mitgründer von ATO Records.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen