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Der rätselhafte Angriff des Roten Oktober

Über Jahre arbeitet in der Schweiz eine hochkomplexe Spionagesoftware. Was liess das Land zum vorrangigen Ziel der globalen Cyberattacke werden?

Von 250 durch Kaspersky indentifizierten Maschinen standen 50 in der Schweiz: Die Karte zeigt, wo die Angreifer aktiv sind. Bild: Securelist.com
Von 250 durch Kaspersky indentifizierten Maschinen standen 50 in der Schweiz: Die Karte zeigt, wo die Angreifer aktiv sind. Bild: Securelist.com

Ende letzten Jahres erhielten die Bundesbehörden brisante Post aus Russland: Das Moskauer Softwareunternehmen Kaspersky Lab, bekannt für seine Antivirenprogramme, war einer seit fünf Jahren laufenden Cyberspionage-Kampagne auf die Spur gekommen. Roter Oktober, wie das Supervirus genannt wird, richtete sich offenbar gezielt gegen die Computersysteme von Behörden und Regierungsorganisationen. Dort ermittelte es hochsensible Daten und sandte sie an Kontrollcomputer, die grösstenteils in Russland und Deutschland stehen.

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