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Die 1-Dollar-Lüge

Meg Whitman, die neue Chefin von Hewlett-Packard, bekommt nur ein symbolisches Gehalt. Ebenso wie die obersten Google-Manager oder Apple-Verwaltungsrat Steve Jobs. Dennoch kassieren sie gross ab.

Die ehemalige Ebay-Chefin Meg Whitman ist neue Chefin von Hewlett-Packard. Sie verdient offiziell 1 Dollar pro Jahr. Darben muss die 55-jährige Harvard-Absolventin trotzdem nicht. Denn nur das Fixum ist symbolisch, nicht aber ihr Beteiligungs- und Bonussystem: Whitman hat die Option, 1,9 Millionen HP-Aktien zu kaufen (das ist gut für sie, falls die Aktie wieder anzieht) und erhält (ebenfalls erfolgsabhängig) einen 2,4-Millionen-Dollar-Bonus.
Die ehemalige Ebay-Chefin Meg Whitman ist neue Chefin von Hewlett-Packard. Sie verdient offiziell 1 Dollar pro Jahr. Darben muss die 55-jährige Harvard-Absolventin trotzdem nicht. Denn nur das Fixum ist symbolisch, nicht aber ihr Beteiligungs- und Bonussystem: Whitman hat die Option, 1,9 Millionen HP-Aktien zu kaufen (das ist gut für sie, falls die Aktie wieder anzieht) und erhält (ebenfalls erfolgsabhängig) einen 2,4-Millionen-Dollar-Bonus.
AFP
Auch der ehemalige Apple-Chef und Firmenmitgründer Steve Jobs begnügt sich mit einem symbolischen Jahreslohn von 1 Dollar. Und dies seit 1998. Jobs ist Multimilliardär und besitzt 5,5 Millionen Apple-Aktien.
Auch der ehemalige Apple-Chef und Firmenmitgründer Steve Jobs begnügt sich mit einem symbolischen Jahreslohn von 1 Dollar. Und dies seit 1998. Jobs ist Multimilliardär und besitzt 5,5 Millionen Apple-Aktien.
AFP
Edward Liddy war gerade mal acht Monate AIG-Chef. 2009 kehrte er dem Versicherer den Rücken. Der 1-Dollar-Mann lehnte ein Aktienpaket ab, bekam vom Unternehmen aber das Apartement in New York, die Fahrkosten und die Steuern bezahlt – insgesamt rund 460'000 Dollar.
Edward Liddy war gerade mal acht Monate AIG-Chef. 2009 kehrte er dem Versicherer den Rücken. Der 1-Dollar-Mann lehnte ein Aktienpaket ab, bekam vom Unternehmen aber das Apartement in New York, die Fahrkosten und die Steuern bezahlt – insgesamt rund 460'000 Dollar.
AFP
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Léo Apotheker ist der fleischgewordene Albtraum aller Lohnkämpfer: Der Deutsche war nicht einmal ein Jahr Chef von Hewlett-Packard, sorgte in dieser Zeit für eine überaus penible Aktienentwicklung von minus 45 Prozent (dies entspricht einer Wertminderung von 40 Milliarden Dollar) und kassiert trotzdem eine Abfindung von 7,2 Millionen Dollar plus 2,4 Millionen Bonus.

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