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Die bizarre Geschichte des McAfee-Doppelgängers

Der nach einem Mordfall in Belize gesuchte Gründer der Computersicherheitsfirma McAfee hat offenbar das mittelamerikanische Land verlassen und mit einem Double die Behörden genarrt.

Er sei nicht mehr in Belize, wo er von der Polizei im Zusammenhang mit einem Mordfall gesucht wird, doch auch nicht ausser Gefahr, erklärte McAfee am Montag in seinem Blog und über Twitter.

Die Mitarbeiter des einstigen Computerprogrammierers hatten am Wochenende einen anonymen Hinweis erhalten, dass er an der Grenze zwischen Belize und Mexiko festgenommen worden sei. Danach herrschte zunächst Funkstille.

Seinen Nachbarn ermordet?

Der 67-jährige McAfee erklärte jedoch am Montag, es habe sich um einen Doppelgänger gehandelt, der als Ablenkungsmanöver den Behörden zugespielt worden sei. Zwei Journalisten der US-Zeitschrift «Vice» befänden sich bei ihm.

Die Polizei Belizes will McAfee über den Mord an seinem Nachbarn, dem US-Bürger Gregory Foull, befragen. Beide lebten seit Jahren im Ort San Pedro, auf einer Insel vor dem mittelamerikanischen Land.

Im Sand vergraben

Foull war am 11. November erschossen auf seinem Grundstück gefunden worden. Als die Polizei McAfee aufsuchte, vergrub er sich nach eigenen Angaben im Sand und ergriff anschliessend die Flucht.

McAfee kündigte an, er werde nach Belize zurückkehren, sobald er seine Freundin in Sicherheit gebracht habe. Beide erscheinen in einem Gespräch, das der US-Fernsehsender CNN mit McAfee an einem unbekannten Ort geführt hat. Vor der Kamera bestritt er noch einmal, den Mord begangen zu haben. Er fürchte aber eine Verschwörung der Behörden von Belize.

sda/dapd/rek

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