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Die Weltverbesserungs-App

Duolingo bringt einem im Nu Sprachen bei, übersetzt das Internet und leistet nebenbei Entwicklungshilfe.

Sprachen lernen ist langweilig. Schwierig. Zeitraubend. Und teuer. Zum Beispiel Spanisch: Wer in der Schule zu faul war, die fakultativen Sprachstunden zu belegen, sitzt heute bei einer privaten Sprachschule in einem tristen Raum. Dort radebrecht er für 30 Franken die Stunde mit Leuten, die einem suspekt sind, Sätze wie «Soy Philippe, vivo en Zurich» – «Soy Adrian, vivo en Zurich tambien».

Das muss nicht sein. Es gibt neuerdings eine App, die eine fantastische Alternative zu Sprachkursen ist. Duolingo heisst das Gratisprogramm, Apple hat es zur App des Jahres 2013 gekürt. Gelernt wird satz- und wortweise in Form kurzer, spielerischer Übersetzungshäppchen, nicht mittels komplexer Kurse, in denen Grammatik gepaukt wird. Das Prinzip ist so simpel wie genial. Mit jeder Lernstufe gewinnt man Punkte, als weitere Belohnung erklingt eine Fanfare, die einem versichert, wie super man ist. Scheitert man hingegen, verliert man «Leben».

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