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Ein Date als Weihnachtsgeschenk

«Lieferung vor Heiligabend»: Bei einer Versteigerung im Internet hat sich eine junge Frau in China für Weihnachten ein Rendezvous mit einem berühmten Jungunternehmer gesichert.

Bei einer Versteigerung im Internet hat sich eine junge Frau in China für Weihnachten ein Rendezvous mit dem smarten Jungunternehmer Raymond Liu gesichert. Wie am Dienstag bekannt gegeben wurde, ersteigerte die Frau, deren Identität nicht mitgeteilt wurde, den Tag mit dem 22-jährigen Chef des Online-Kosmetikversandhauses Shinee für umgerechnet 622 Euro. An der Auktion durften sich nur gesunde partner- und kinderlose Frauen unter 35 Jahren beteiligen, Gebote von Homosexuellen wurden ausgeschlossen.

«Das Produkt ist speziell dafür entwickelt, ein schönes Mädchen vor einem einsamen und unglücklichen Weihnachtsabend zu bewahren», wurde Liu auf der Seite des Onlineversandhandels Taobao angepriesen. Auch mit Fotos von Liu in Model-Posen wurde das Angebot schmackhaft gemacht. Die «Lieferung vor Heiligabend» wurde garantiert. Liu könne auch «als Geschenk» ins Haus geliefert werden.

Keine «Hochzeit oder Zeugung»

Die erfolgreiche Bieterin darf Liu ausserdem vielfältig einsetzen. Er werde während des Treffens «alle Alltagsarbeiten» wie Kochen, Toiletten putzen und Witze erzählen übernehmen. Ausserdem könne die Bieterin ihn ihren Eltern vorstellen. Für eine «Hochzeit oder Zeugung» sei «das Produkt» allerdings nicht gedacht, hiess es in der Beschreibung.

Das Startgebot für Liu hatte nur einen Yuan - umgerechnet 11 Cent - betragen. Etwa hundert Frauen beteiligten sich an der Auktion. Im Paket mit Liu sind ausserdem ein iPad oder ein Kosmetik-Set im Wert von 350 Euro. Der Jungunternehmer begründete seine Teilnahme an der Aktion gegenüber chinesischen Medien damit, dass er jemanden gesucht habe, mit der er Weihnachten verbringen könne. Es wurde allerdings auch die Vermutung laut, dass er mit der Aktion die Geschäfte seines Onlineshops ankurbeln wollte. Schliesslich fuhr das erst dieses Jahr gegründete Unternehmen Berichten zufolge in den vergangenen Monaten hohe Verluste ein.

AFP/rek

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