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«Fakten erobern keine Herzen»

«Die Tech-Branche hat lange so getan, als wäre das alles nicht ihr Problem», sagt Ingrid Brodnig. Foto: Ingo Pertramer

In Ihrem Buch «Lügen im Netz» beschäftigen Sie sich hauptsächlich mit Rechtspopulisten. Warum sind die im Netz ein interessanter Beobachtungsgegenstand?

Ist das tatsächlich messbar?

Wie erklären Sie sich, dass gerade Rechtspopulisten so einen legeren Umgang mit der Wahrheit pflegen? Hat das mit der Emotionalisierung zu tun?

Die Grund-Logik im Netz ist: Wenn jemand viel Wirbel erzeugt, kriegt er viel Aufmerksamkeit.

Facebook hat angekündigt, seinen Algorithmus zu ändern. Das Lokale soll mehr zur Geltung kommen, ebenso das direkte Umfeld eines Nutzers. Sollen so auch Populisten eingeschränkt werden?

Sind diese Erfolgsrezepte global? Lässt sich das auf jedes Land übertragen, zum Beispiel auch auf die Schweiz?

Quelle: re:publica auf flickr, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Christoph Blocher besitzt ja neu das Tagblatt der Stadt Zürich.

Was kann man denn lernen von den Populisten im Netz?

Warum soll das Internet der eine Bereich sein, wo wir keine Prüfstellen und keine Gütesiegel oder derartiges haben?

Ist man, wenn man gegen emotionalisierende Inhalte oder Aussagen antritt, nicht immer im Hintertreffen?

Welche Verantwortung trägt die Tech-Branche in diesem ganzen Komplex?

Müsste da der Staat regulierend eingreifen?

Wir müssen mit einer noch grösseren Konkurrenz am Markt der Desinformationen rechnen.

Staatliche Eingriffe im Netz werden in der Regel kritisch beäugt, da kommt schnell der Vorwurf der Zensur.

Welche Rolle spielen die Medien?

Ein Ausblick: Worum müssen wir uns Sorgen machen und wohin geht die Reise? Wird es schlimmer oder besser?