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«Für Google sind wir Datenschützer nur Statisten»

Hanspeter Thür, oberster Datenschützer der Schweiz, warnt vor der Datengier von Facebook, Google und Co. In Anlehnung an die Bankgeheimnis-Debatte fordert er eine «Weissdatenstrategie».

«Man muss den Leidensdruck erhöhen»: Hanspeter Thür, seit 2001 Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter.
«Man muss den Leidensdruck erhöhen»: Hanspeter Thür, seit 2001 Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter.
Keystone

Herr Thür, sind Konzerne wie Google und Facebook des Datenschützers Albtraum? Fakt ist, dass Google mit Datenschutzbehörden weltweit nicht zusammenarbeitet. Das jüngste Beispiel: Das Unternehmen Google hat uns am 24.Januar mitgeteilt, dass es neue Datenschutzbestimmungen entwickelt hat. Was es genau ändert, das mussten wir in den folgenden Tagen im Internet zusammensammeln. Also hat die Gruppe der europäischen Datenschützer ihm mitgeteilt, dass es warten soll, bis wir uns eine Meinung zu den Änderungen gemacht haben.

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