Zum Hauptinhalt springen

Google will das Passwort überflüssig machen

In Schmuck eingebaute Technik soll Onlinekonten vor unerlaubten Zugriffen schützen. Der Schweizer Sicherheitsexperte Guido Rudolphi bleibt jedoch skeptisch.

Ein gutes Passwort ist nicht immer einfach zu merken, ...
Ein gutes Passwort ist nicht immer einfach zu merken, ...
Saeed Khan, AFP
...sollte mindestens alle drei Monate geändert werden und jeweils nur für einen Online-Service genutzt werden.
...sollte mindestens alle drei Monate geändert werden und jeweils nur für einen Online-Service genutzt werden.
Reuters
Ist die Technik dereinst ausgereift, kann sie in einen Ring eingebaut werden (oder ein anderes, x-beliebiges Schmuckstück). Die Hardware müsste der Nutzer nur noch an einen Computer halten, der den Nutzer drahtlos identifiziert.
Ist die Technik dereinst ausgereift, kann sie in einen Ring eingebaut werden (oder ein anderes, x-beliebiges Schmuckstück). Die Hardware müsste der Nutzer nur noch an einen Computer halten, der den Nutzer drahtlos identifiziert.
Martin Ruetschi, Keystone
1 / 4

Ratschläge, wie man Passwörter sicher(er) macht, gibt es zuhauf: Lang sollten sie sein, mit Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Man sollte sie regelmässig ändern und nirgendwo notieren sowie für jedes Onlinekonto eine andere Kreation verwenden (siehe Tipps hier und hier).

Vor allem die letzten beiden Vorgaben werden jedoch nur von einer Minderheit eingehalten: Wer will und kann sich schon 20 verschiedene Passwörter merken? IBM prognostizierte deshalb bereits 2011 das baldige Ende dieser Methode. Stattdessen sollen Passwörter bis 2016 flächendeckend durch Sprachidentifikation, Retina-Scans oder Gesichtsmusterkennung abgelöst werden. Der IT-Konzern skizzierte unter dem Stichwort Multi-Factor Biometrics eine Security-Zukunft, welche es ermögliche, in Echtzeit biometrische Daten abgleichen zu können.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.