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Google-Chef im Zeugenstand

Im Patentstreit um das Smartphone-Betriebssystem Android hat Larry Page die Vorwürfe des Softwarekonzerns Oracle zurückgewiesen.

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«Wir haben nichts Falsches gemacht»: Google-Chef Larry Page.
«Wir haben nichts Falsches gemacht»: Google-Chef Larry Page.
Keystone

Im Patentstreit um das Smartphone-Betriebssystem Android hat Google-Chef Larry Page die Vorwürfe des Softwarekonzerns Oracle zurückgewiesen. «Wir haben nichts Falsches gemacht», sagte Page am Mittwoch (Ortszeit) vor dem Gericht in San Francisco, das seit Montag über die Klage von Oracle gegen Google verhandelt. Oracle hatte 2010 Sun Microsystems gekauft, Erfinder der offenen Programmiersprache Java, und fordert Schadenersatz von Google, weil Android auf Java basiere.

«Lang und intensiv» daran gearbeitet

Vor Gericht präsentierte Oracle eine E-Mail von Android-Entwicklern, in der es heisst, Google solle die Lizenz für Java von Sun kaufen. Page sagte dazu, Google habe zwar «lang und intensiv» daran gearbeitet, auf Basis von Java ein Smartphone-Betriebssystem zu entwickeln. Doch diese Bemühungen seien gescheitert: «Wir hatten einen Schrank voller Java-Telefone, die nicht funktionierten.» Google habe dann ohne Java Android entwickelt.

Oracle hatte sich 2009 für den Kauf von Sun vor allem entschieden, um von Java zu profitieren – das ergab sich aus den bisherigen Aussagen vor Gericht. Oracle-Chef Larry Ellison enthüllte am Dienstag vor Gericht, Oracle habe sogar den Kauf der Smartphone-Hersteller Palm oder Research in Motion erwogen, um auf dem Markt Fuss zu fassen – habe diese Pläne aber wieder fallen lassen.

(AFP)

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