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«Hacker-Angriffe laufen nicht wie in Hollywood ab»

Sony hats übel erwischt. Wie gefährdet sind Schweizer Konzerne vor den Hacker-Angriffen? Dazu IT-Experte Ueli Maurer von der ETH.

Ist stolz auf seine Angestellten: Sony-Chef Kazuo Hirai. (5. Januar 2015)
Ist stolz auf seine Angestellten: Sony-Chef Kazuo Hirai. (5. Januar 2015)
AFP
Die USA beschuldigen Nordkorea offiziell des Hackerangriffs auf Sony: Barack Obama bei einer Pressekonferenz in Washington.
Die USA beschuldigen Nordkorea offiziell des Hackerangriffs auf Sony: Barack Obama bei einer Pressekonferenz in Washington.
Keystone
Terrordrohungen bei der Premiere und Ärger mit Nordkorea: Die Hauptdarsteller von «The Interview», James Franco (links) und Seth Rogen. (11. Dezember 2014)
Terrordrohungen bei der Premiere und Ärger mit Nordkorea: Die Hauptdarsteller von «The Interview», James Franco (links) und Seth Rogen. (11. Dezember 2014)
Kevork Djansezian, Reuters
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Ueli Maurer, mit Sony hat es einen riesigen Konzern katastrophal erwischt. Wie konnte das passieren?

Wie das technisch geschehen ist, kann ich nicht abschätzen. Man muss sich bewusst sein, dass Hackerangriffe nicht wie in Hollywood ablaufen, das ist absolute Fiktion. Meistens liegt irgendwo ein plumper Fehler vor, den die Hacker ausnutzen können, ein schwaches Passwort zum Beispiel. Sony ist sicher kein Einzelfall. Ich sehe den Hack aber eher unkritisch. Die politische Dimension mit den Terrordrohungen ist viel grösser.

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