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Hackergruppe in der Schweiz und in Italien aufgeflogen

Der italienischen und der Schweizer Polizei sind 15 Cyberkriminelle ins Netz gegangen. Den Kopf der Gruppe, einen 26-jährigen Italiener, erwischten die Beamten am Dienstag an seinem Wohnort im Tessin.

Nicht mehr ganz so «Anonymous»: Die Polizei-Razzia, bei der Hausdurchsuchungen durchgeführt und mehrere Computer beschlagnahmt worden sind, richtete sich gegen die italienische Zelle dieses Hacker-Kollektivs.
Nicht mehr ganz so «Anonymous»: Die Polizei-Razzia, bei der Hausdurchsuchungen durchgeführt und mehrere Computer beschlagnahmt worden sind, richtete sich gegen die italienische Zelle dieses Hacker-Kollektivs.

Die Computer-Spezialisten sollen gemäss der italienischen Nachrichtenagentur Ansa dem weltweiten Kollektiv Anonymous angehören. Die Bewegung wird für zahlreiche Hackerangriffe auf Internetseiten von Behörden und grossen Unternehmen verantwortlich gemacht.

Die Polizei-Razzia in Italien und der Schweiz, bei der zahlreiche Hausdurchsuchungen durchgeführt und mehrere Computer beschlagnahmt worden sind, richtete sich gegen die italienische Zelle dieses Kollektivs.

Fünf der Hacker sind minderjährig

Die Gruppe habe seit Januar mehrfach versucht, in die Netzwerke diverser italienischer Behörden, Konzerne und Medienunternehmen einzudringen, vermeldet Ansa. Noch am Montag soll es den Mitgliedern gelungen sein, das Netzwerk der italienischen Telekommunikations-Regulierungsbehörde Agcom zu knacken.

Fünf der Personen, gegen die Strafanzeige erstattet wurde, sind noch minderjährig. Gemäss Ansa fungierte der im Tessin lebende 26-Jährige als «Boss» der Gruppe. Er soll jeweils den Befehl zum Angriff auf vorher verabredete Ziele gegeben haben.

Untersuchung läuft weiter

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Rund dreissig weitere Personen würden nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur im Verdacht stehen, mit den italienischen Anonymous-Mitgliedern zusammengearbeitet zu haben.

SDA/rek

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