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iTunes bleibt ein Moloch

Auch in der 11. Auflage von iTunes ist Apple der Befreiungsschlag nicht gelungen – trotz einer entschlackten Benutzeroberfläche. Gegen die Konkurrenz von Spotify & Co. hat Apple nichts zu bieten.

Auch in der Version 11 ein Moloch: iTunes muss weiterhin zahlreiche Aufgaben erfüllen.
Auch in der Version 11 ein Moloch: iTunes muss weiterhin zahlreiche Aufgaben erfüllen.
Screenshot: TA

Ein Mac ohne iTunes wäre keiner. Die Mediathek mit integriertem Multimedia-Onlineshop ist für Apple das, was für Microsoft Office ist: eine essenzielle Applikation, um die man nicht herumkommt, die aber niemand liebt, weil sie aufgeblasen und mit Funktionen überladen ist.

Im kommenden Januar wird iTunes zwölf Jahre alt. Aus dem einstigen CD-Ripper und -Brenner sowie Musikplayer ist über die Jahre der grösste Musikladen der Welt geworden – und noch einiges mehr. Bereits für den Herbst hat Apple eine «Generalüberholung» der Software angekündigt, nun ist sie mit einiger Verspätung für alle zugänglich. Leider bleibt sie ein ziemlicher Moloch – der grosse Befreiungsschlag, den sich einige von der neuen Ausgabe erhofft hatten, ist ausgeblieben.

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