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«Jedes Video lässt sich zu Geld machen»

Bei Youtube stehen die Zeichen auf Kommerz. Der Videodienst muss mehr Einnahmen generieren. Und: Google wird in Zukunft noch viel mehr daran setzen, die Nutzer gezielt zu bewerben, sagt Kulturwissenschaftler Conradin Knabenhans.

Die Youtube-Stars Y-Titty, bestehend aus Oguz Yilmaz, Philipp Laude und Matthias Roll in Köln am Videoday 2013, wo sich Fans und Youtuber im August trafen.
Die Youtube-Stars Y-Titty, bestehend aus Oguz Yilmaz, Philipp Laude und Matthias Roll in Köln am Videoday 2013, wo sich Fans und Youtuber im August trafen.
Caroline Seidel, Keystone

Conradin Knabenhans, warum eine Masterarbeit zu Youtube?Youtube ist in unserem Alltag allgegenwärtig und klar die Nummer eins bei Videos im Netz. Darum war es spannend, den Dienst aus wissenschaftlicher Perspektive anzugehen. Was ist Youtube eigentlich?

Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so klar, das zeigt Ihre Arbeit. Was ist Ihre Erkenntnis?Youtube hat viele Gesichter. Ob als einfacher Nutzer, als Band, Firma oder Werbetreibender, man kann mit Youtube verschiedene Ziele verwirklichen. Youtube promotet das aktiv. Darum werden auch so komische Begriffe wie «Portal» oder «Plattform» verwendet. Sie dienen als Metapher, weil man nicht genau beschreiben kann, was Youtube ist.

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