So surfen Sie im Ausland günstig

Die Internetnutzung ausserhalb der Schweiz kann wegen Roaming eine echte Kostenfalle sein. Wir zeigen einen eleganten Ausweg.

Laptops, Mobiltelefone, Tablets – sie alle erhalten dank des Mobilfunk-Hotspots Zugang zum Internet.
Video: Matthias Schüssler. (Standbild: Ingo Bernhardt/Flickr.com)

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Ein Problem, das viele Ferienreisende kennen: Wenn man im Ausland sein Smartphone zum Einsatz bringt, dann sind die Kosten schwer abzuschätzen. Das Roaming – sprich, die Nutzung des Netzes eines fremden Anbieters – ist teuer. Selbst wenn Sie eine entsprechende Auslandsoption gebucht haben, ist schwer abzuschätzen, wie lange das gekaufte Guthaben reicht. Denn wer kann schon sagen, wie viele Daten die Navigation per Smartphone, der Post bei Facebook oder die per Whatsapp verschickten Fotos wirklich benötigen?

Das Roaming als Kostenfalle – da gibt es einen eleganten Ausweg. Das ist ein mobiler WLAN-Hotspot. Er wird mit der SIM-Karte eines lokalen Anbieters bestückt, die für einen günstigen Prepaid-Preis den Zugang zum Internet tage- oder wochenweise eröffnet. Die Kostenkontrolle ist somit quasi «eingebaut», da Sie nie mehr Geld verbrauchen können als das Prepaid-Guthaben. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass Sie per WLAN über den Hotspot alle Ihre Mobiltelefone, Tablets, Notebooks und sogar Wifi-Kameras verwenden können – und Sie weiterhin unter Ihrer angestammten Nummer erreichbar bleiben.

Loslegen mit dem mobilen Hotspot

Unser Video erklärt, wie ein solcher mobiler Hotspot in Betrieb genommen wird, wie Sie die Konfiguration optimieren und worauf es beim Einsatz im Ausland zu achten gilt.

Eine Lösung, die sich für mich bewährt hat: Ich verwende seit längerer Zeit den TP-Link M5350, in Deutschland mit dem Tarif Xtra Data Flat M. Die Erfahrungen damit sind übrigens hier beschrieben. Das im Video gezeigte neuere Modell ist ein Netgear Aircard 785, der uns Digitec.ch zur Verfügung gestellt hat.

Erstellt: 12.07.2015, 11:36 Uhr

Neue Videoreihe

Was sind Ihre Anliegen?

In der Videoreihe «Digitale Patentrezepte» gibt Matthias Schüssler exklusiv für Tagesanzeiger.ch/Newsnet einmal pro Woche praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

Falls Sie ein Anliegen haben, das sich für die Behandlung in unserer neuen Rubrik eignen würde, dann unterbreiten Sie uns das bitte über die Kommentarfunktion!

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