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Noch ein Musik-Streamer

Amazon hat heute überraschend einen eigenen Streaming Service aufgeschaltet. Wie die Preise sind, und welche Chancen der Dienst hat.

Amazon bietet jetzt auch Musik-Streaming an - doch die Konkurrenz ist gross: ein Mann in der New Yorker Subway hört Musik mit Kopfhörern des Konkurrenten Beats. (29. Mai 2014)
Amazon bietet jetzt auch Musik-Streaming an - doch die Konkurrenz ist gross: ein Mann in der New Yorker Subway hört Musik mit Kopfhörern des Konkurrenten Beats. (29. Mai 2014)
Lucas Jackson, Reuters

Der Wettbewerb im Geschäft mit Musik-Streaming wird noch heisser. Der Online-Riese Amazon lässt seine Prime-Kunden in den USA mehr als eine Million Songs gratis und werbefrei hören. Der Service, über den schon lange spekuliert wurde, ging am Donnerstag ohne grosse Ankündigungen online. Amazon verspricht zum Start über eine Million Songs im Angebot ohne Werbung.

Der Konzern hatte in den USA den Preis der Prime-Mitgliedschaft, die eine schnellere kostenlose Lieferung beinhaltet, von 79 auf 99 Dollar im Jahr angehoben. Dafür wurde ein kostenloses Angebot an TV-Sendungen und Filmen integriert.

Keine Neuerscheinungen im Angebot

Der Prime-Musikdienst werde allerdings kaum Neuerscheinungen enthalten sowie keine Songs aus dem Katalog des Branchenführers Universal Music, schrieb die «New York Times».

Die Verhandlungen mit der Musikbranche hätten vor rund einem halben Jahr begonnen und seien durch Differenzen über den Preis gebremst worden, hiess es. Mit Universal Music habe sich der Online-Händler bis zum Schluss nicht einigen können, die beiden anderen Schwergewichte Sony und Warner Music seien hingegen mit an Bord.

Musik-Streaming aus dem Netz ist ein schnell wachsender Markt. Die meisten Anbieter bieten einen uneingeschränkten Zugang zu Millionen Songs für eine monatliche Gebühr. Als Marktführer gilt die schwedische Firma Spotify. Apple kaufte jüngst den Kopfhörer-Anbieter Beats, der auch einen Streaming-Dienst hat.

SDA/thu

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