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Nokia verliert Technikchef

Nach Microsoft bringt sich laut dem «Wall Street Journal» nun auch Samsung als möglicher Käufer des kriselnden Handyherstellers ins Spiel. Derweil muss der Konzern einen gewichtigen Abgang verkraften.

Seine Probleme werden immer grösser: Nokia-Chef Stephen Elop.
Seine Probleme werden immer grösser: Nokia-Chef Stephen Elop.
AFP

Der Technologiechef des weltgrössten Handyherstellers Nokia, Rich Green, tritt offenbar zurück. Green sei bis zum Ende des Jahres beurlaubt worden, und es sei «unwahrscheinlich», dass er anschliessend zu Nokia zurückkehre, berichtet die führende finnische Tageszeitung «Helsingin Sanomat».

Die Zeitung beruft sich auf «zwei unabhängige Quellen». Nokia erklärte lediglich, Green sei wegen einer «persönlichen Angelegenheit» beurlaubt worden. Zur Dauer der Pause und zu seiner möglichen Rückkehr machte der Konzern keine Angaben.

Gegen Zusammenarbeit mit Microsoft

Wie «Helsingin Sanomat» unter Berufung auf die beiden Quellen berichtet, ist ein Streit über eine neue Strategie des finnischen Handyherstellers der Grund für Greens Rückzug. Im Februar hatte der Konzern mitgeteilt, er wolle das Symbian-Betriebssystem auslaufen lassen und stattdessen bei der Software für seine Smartphones auf eine Verbundlösung mit Microsoft setzen. Green hatte dem ablehnend gegenübergestanden.

Nokia weiter herabgestuft

Die Ratingagentur Fitch hatte erst am Dienstag die Bewertung von Nokia herabgestuft. Grund dafür waren die schlechten Geschäftsaussichten für das laufende Jahr. Fitch senkte sowohl die kurzfristige Bewertung des Handyherstellers als auch den langfristigen Ausblick.

Die Herabstufung kam eine Woche, nachdem Nokia seinen Ausblick für das zweite Quartal nach unten korrigiert hatte. Vor allem die starke Konkurrenz im Bereich der Smartphones macht dem Weltmarktführer stark zu schaffen.

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