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Picidae zeigt, was China-Zensur verdeckt

In Zürich öffnet das Internet-Café Wang-Ba seine Pforten. Dort lässt sich mit dem Programm Picidae jede Seite weltweit auf eine Zensur nachprüfen.

Im Wang-Ba lässt sich die chinesische Internet-Zensur hautnah erleben - mit Hilfe von Picidae. Dieser Dienst wandelt Internetseiten in pure Bilder um. Das lässt sich mit jeder beliebigen Seite ausprobieren. Tippt man auf http://pici.picidae.net eine Internetadresse ein, zeigt der Dienst diese Seite in Bildform an.

Damit ein Surfen auch auf dem Bild der Seite möglich wird, analysiert der Pici-Server die Webseite und setzt auf dem Abbild automatisch Links. Wie auf dem Original lässt sich so im Browser mit der Maus auf die Links klicken. Seiteninhalt, Seitentitel, Bildername, Links benennt Picidae willkürlich.

Wang-Ba macht Zensur zum Erlebnis

Das Internet-Café Wang-Ba im Kunstraum Walcheturm öffnet am 20. August um 20:08 für exakt 2008 Minuten. Am 20. und 21. August finden insgesamt sechs verschiedene Anlässe zum Thema Zensur statt. Wie in Beijing, Shanghai oder Lhasa können die Besuchenden die Internetzensur erleben und mit Picidae überspringen. Auch werden mit den Freifunkern und dem CCC (Chaos Computer Club) alternative Netzwerke ausprobiert. Das Wang-Ba wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe digital brainstorming vom Künstlerduo Wachter und Jud betrieben.

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