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Rache gegen Putin – CIA mobilisiert 100 Hacker

Der US-Geheimdienst nimmt das Eingreifen der Russen in den US-Wahlkampf nicht einfach so hin. 3 Gründe, warum das gar keine gute Idee ist.

Die CIA will von Putin an abwärts die ganze Führungsriege des Kreml blossstellen.
Die CIA will von Putin an abwärts die ganze Führungsriege des Kreml blossstellen.
Alexei Druzhinin, Keystone

Die Amerikaner wollen den Russen einmal so richtig zeigen, wo der digitale Hammer hängt. Mit einem Kriegsschlag im Cyberspace. Dort würden zwar «keine Truppen bewegt und kein Schuss abgefeuert», heisst es beim Sender NBC News, der die Story aufgedeckt hat. Stattdessen soll «die Sache persönlich werden». Die CIA will die Führungsriege im Kreml von Wladimir Putin an abwärts blossstellen, etwa indem Offshore-Bankkonten ans Licht kommen. Mit hundert Leuten und einem Budget von 100 Millionen soll Russland für die Einmischung in den US-Wahlkampf bestraft werden. Wikileaks hatte im Juli eine grosse Zahl Mails des Democratic National Committee veröffentlicht, ohne die Quelle offenzulegen. Doch schon damals standen russische Geheimdienste im Verdacht. Diese Racheaktion ist aus drei Gründen eine dumme Idee.

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