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«Scheissjob, Scheissfirma»: Digital gemotzt, real entlassen

Rufschädigung des Arbeitgebers über Facebook kann zur Kündigung führen. Im Ausland wurden bereits mehrere Personen entlassen.

Dass Rufschädigung durch Social Media auch bei hiesigen Unternehmen ein Thema ist, zeigt eine Umfrage der Schweizer Kaderorganisation: 82 von 145 Teilnehmenden erklärten, sie sähen den Ruf ihrer Firma durch Facebook und Co. bedroht.
Dass Rufschädigung durch Social Media auch bei hiesigen Unternehmen ein Thema ist, zeigt eine Umfrage der Schweizer Kaderorganisation: 82 von 145 Teilnehmenden erklärten, sie sähen den Ruf ihrer Firma durch Facebook und Co. bedroht.
Reuters

«Scheisstag, Scheissjob, Scheissfirma, Scheisschefs.» Mit dem Kommentar auf der Facebook-Seite seiner Gewerkschaft wollte sich der Franzose Eric Blanchemain Ende 2010 den Frust vom Leibe schreiben. Am Tag zuvor hatte sich eine Arbeitskollegin umgebracht, er selbst leitete das Komitee zur Klärung der innerbetrieblichen Verwicklung. Was Blanchemain nicht ahnte: Sein Kommentar war erst der Beginn des Ärgers. Sein Arbeitgeber suspendierte ihn kurz darauf wegen Verunglimpfung des Betriebs.

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