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Sony sucht mit Hilfe des FBI nach Hackern

Das Unternehmen hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Gruppe LulzSec dingfest zu machen. Diese hat offenbar erneut einen Angriff auf den Internetserver der Sony-Filmtochter Pictures Entertainment gestartet.

Ist derzeit Ziel von Hackern: Sony, hier der Sitz Tokio.
Ist derzeit Ziel von Hackern: Sony, hier der Sitz Tokio.
Keystone

Der mit massiven Sicherheitsproblemen kämpfende Elektronikriese Sony hat den erneuten Hacker-Angriff offiziell bestätigt. Der Konzern teilte mit, er arbeite mit der US-Bundespolizei FBI zusammen, um herauszufinden, wer hinter der Attacke steckt.

Die Sony-Filmtochter Pictures Entertainment, deren Internetserver von einer Gruppe namens LulzSec geknackt worden waren, teilte mit, eine interne Untersuchung des Vorfalls eingeleitet zu haben.

Die Angreifer hatten sich Zugang zu den Daten von mehr als einer Million Kunden verschafft und persönliche Angaben wie Namen, Anschriften, Telefonnummern, Email-Adressen und Passwörter Tausender Nutzer im Internet veröffentlicht.

Schon im April Ziel eines Angriffs

Das Tochterunternehmen SonyPictures entschuldigte sich in einer Erklärung ausdrücklich bei allen Nutzern seiner Website «für die entstandenen Probleme». Über die Webseite bewirbt der Konzern unter anderem von Sony produzierte Filme. Wer sich beim E-Mail-Service der Seite anmeldet, bekommt automatisch neueste Informationen zu Filmen und Fernsehshows zugeschickt.

Sony war erst im April Ziel eines Hacker-Angriffs gewesen. Dabei wurden sensible Daten von weltweit etwa hundert Millionen Kunden des Playstation Network und des Musik- und Filmdienstes Qriocity gehackt.

Später räumte der Konzern ein, dass auch Daten aus seinem Onlinespiele-Netzwerk Sony Online Entertainment (SOE) gestohlen worden waren. Daraufhin hatte Sony sämtliche Angebote zunächst gestoppt. Am Donnerstag erklärte das japanische Unternehmen, dass es fast überall in der Welt das Playstation Network wieder freischalte.

SDA/miw

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