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Sunrise streicht sich von CO2-Liste

Nach Mammut distanziert sich jetzt auch Sunrise von der Economiesuisse-Kampagne. Missverständnisse werden als Grund angegeben.

Auf Rückzug: Auch Sunrise steigt aus Kampagne gegen das CO2-Gesetz aus. (Bild: Keystone)
Auf Rückzug: Auch Sunrise steigt aus Kampagne gegen das CO2-Gesetz aus. (Bild: Keystone)

Still und heimlich hat sich Sunrise am Dienstag von der CO2-Liste entfernen lassen. Das Telekomunternehmen unterstützte die Kampagne des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse und erntete dafür auf Kanälen wie Facebook viel Kritik. Auf Anfrage von Redaktion Tamedia schreibt das Unternehmen: «Sunrise hat sich zu diesem Schritt entschlossen, da es zu vielen Missverständnissen geführt hat. Dies hat nichts mit der inhaltlichen Haltung zu tun, für uns ist die Frage des CO2-Gesetzes wichtig. Sunrise setzt sich weiterhin für mehr Klimaschutz ein und steht hinter den Reduktionszielen des Bundesrats und des Parlaments.»

Ob der Rückzug auf das Handeln von Netzaktivist Andreas Freimüller allein zurückzuführen ist, kann bezweifelt werden. Die kritischen Stimmen auf Facebook gingen in den letzten Tagen massiv zurück. Das Unternehmen handelte nicht auf Druck der User, wie seiner Zeit die Outdoormarke Mammut.

Nach dem Absprung von Mammut und Sunrise sind auf der Webseite der Kampagne des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse noch 204 Unternehmen und Verbände als Unterstützer aufgeführt. Gemäss Andreas Freimüller sollen als nächstes der Versicherer Swiss Life und der Industriekonzern ABB mit Protesten zum Ausstieg aus der Kampagne bewogen werden.

SDA/lue

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