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Tochtermord auf Facebook angekündigt

Vor einem australischen Gericht wird der Fall eines Mannes verhandelt, der seine zweijährige Tochter nach einer entsprechenden Ankündigung im Online-Netzwerk niederstach – und grausam sterben liess.

Vor einem australischen Gericht wird der Fall eines Mannes verhandelt, der seine zweijährige Tochter nach einer entsprechenden Ankündigung im Online-Netzwerk Facebook niederstach und grausam sterben liess. Der Angeklagte Ramazan A. bekannte sich schuldig, seine Tochter Yazmina im November nordwestlich von Melbourne getötet zu haben, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsakten hervorgeht.

Auf seiner Facebook-Seite hatte er geschrieben, er stehe kurz davor, sein Kind zu töten. Dies sei die Rache dafür, dass Yazminas Mutter, seine Ex-Freundin, ihm monatelang den Kontakt zu der Zweijährigen verwehrt habe.

Auch die Mutter gequält

Die Mutter hatte A. nur widerwillig erlaubt, Yazmina mitzunehmen, um ihr in einem nahe gelegenen Geschäft Schokolade zu kaufen. A. brachte das Mädchen den Akten zufolge jedoch nie zurück, sondern fügte ihr Stichverletzungen in Brust und Magen zu. Danach habe er das Mädchen in einem Buschland langsam sterben lassen.

Der 24-Jährige quälte überdies Yazminas Mutter mit Anrufen und Textnachrichten, in denen er ihr ankündigte, dass sie ihr Kind nie wieder sehen werde. Er fragte sie, ob er das Mädchen durch einen Autounfall töten oder es erstechen solle.

Kein Mut für Selbstmord

«Wie fühlt es sich an, Dein Kind nicht zu haben, während ich meins drei Monate lang nicht hatte?», fragte A. nach Angaben der australischen Nachrichtenagentur AAP. Medienberichten zufolge hatte der Mann bei der Polizei ausgesagt, dass er sich habe umbringen wollen, dann aber nicht den Mut dazu gehabt habe.

AFP/rek

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