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US-Hersteller wohl nicht mehr lange Spitzenreiter

2004 kaufte Lenovo IBMs Computersparte. Neun Jahre später liegt der chinesische Hersteller nur noch knapp hinter dem US-Konkurrenten Hewlett-Packard.

Offensive an der Consumer Electronics Show 2013: Convertible von Lenovo. (8. Januar 2013)
Offensive an der Consumer Electronics Show 2013: Convertible von Lenovo. (8. Januar 2013)
Julie Jacobson, Keystone
2004 gab der Konzern die Übernahme der PC-Sparte von IBM bekannt. Der chinesische Konzern übernahm auch Aldi-Hightech-Lieferant Medion.
2004 gab der Konzern die Übernahme der PC-Sparte von IBM bekannt. Der chinesische Konzern übernahm auch Aldi-Hightech-Lieferant Medion.
Keystone
Welche Pläne verfolgt Lenovo-Gründer Liu Chuanzhi? Ein kleiner Satz des Finanzdirektor des chinesischen Computerherstellers gab kürzlich zu reden: «Wir prüfen alle Möglichkeiten einer Einigung, mit (dem Blackberry-Hersteller, Red.) RIM und mit vielen anderen», sagte Wong Wai Ming am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos der Nachrichtenagentur Bloomberg. «Wir werden nicht zögern, sollte sich eine gute Gelegenheit bieten.»
Welche Pläne verfolgt Lenovo-Gründer Liu Chuanzhi? Ein kleiner Satz des Finanzdirektor des chinesischen Computerherstellers gab kürzlich zu reden: «Wir prüfen alle Möglichkeiten einer Einigung, mit (dem Blackberry-Hersteller, Red.) RIM und mit vielen anderen», sagte Wong Wai Ming am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos der Nachrichtenagentur Bloomberg. «Wir werden nicht zögern, sollte sich eine gute Gelegenheit bieten.»
Reuters
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Im dritten Quartal kletterte der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel auf 205 Millionen Dollar, wie der PC-Hersteller Lenovo am Mittwoch mitteilte. Damit übertrafen die Chinesen die Erwartungen deutlich.

Der Think-Pad-Hersteller liegt gemessen am weltweiten Absatz nur noch knapp hinter seinem US-Konkurrenten Hewlett-Packard. Lenovo hatte seinen Marktanteil zuletzt auch durch Zukäufe in Japan oder Europa gesteigert.

Der Umsatz erhöhte sich per Ende Dezember um zwölf Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Etwa zehn Prozent des Umsatzerlöses stammen vom chinesischen Mobilfunkgeschäft, das erstmals im Zeitraum von Oktober bis Dezember Gewinne erzielte.

Vor einem schwierigen Jahr

Vor rund einer Woche hatte Lenovo bekannt gegeben, eine Reihe von Optionen zum Ausbau des Mobilfunkgeschäfts zu prüfen. Ein Gebot für den Blackberry-Hersteller RIM sei dabei eine von vielen Optionen.

Wegen der schleppenden globalen Konjunktur warnte Lenovo allerdings, dass 2013 ein schwieriges Jahr für die Computerindustrie werden könnte.

(sda/dapd)

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