Zum Hauptinhalt springen

«Warum tun wir uns das an?»

Senfdiebe und Gummigiraffen: Auch der zweite Microsoft-Werbespot ist zum Brüllen peinlich. Viereinhalb Minuten lang.

«Markenstrategisch ein Desaster», «Unsexy a lifetime», «Spotkatastrophe»: Auch das zweite Microsoft-Webvideo mit Ex-Chef Bill Gates und Komiker Jerry Seinfeld hat bei den Bloggern und Online-Kommentatoren einen schweren Stand.

Und wieder auf der Strasse

Wühlten sich die beiden Grossverdiener im ersten Spot noch durch die Verkaufsregale eines Schuhladens, beehren sie nun eine amerikanische Mittelstandsfamilie mit ihrem Besuch. Der Versuch, mehr über den Lebensstil der Nichtmillionäre zu erfahren, endet für die Werbehelden indes unschön: Der übergewichtige und picklige Sohn klaut Gates' Senf, der Familienvater versucht, die Gäste mit griechischen Münzen zu beeindrucken, der Zehennagel schneidende Seinfeld zieht sich den Zorn der Tochter zu und Gates wird beschuldigt, eine Gummigiraffe gestohlen zu haben. Woraufhin die beiden wie im ersten Kurzfilm ihren Abgang auf der Strasse inszenieren.

«Warum tun wir uns das an», fragt Bill seinen Zimmerkollegen Jerry im Spot. Eine gute Frage. Immerhin: «Spiegel Online» mag nicht in den Tenor der Medienkritiker einstimmen und schreibt: «Neu ist, dass man trotzdem lacht.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch