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«Was ist los mit euch? Was ist passiert?»

Mit einem Barvermögen von zwei Milliarden Dollar erscheint ein Konkurs von Research in Motion unwahrscheinlich. Trotzdem sorgt man sich in der Stadt Waterloo in Ontario, die der Blackberry-Hersteller in ein kanadisches Silicon Valley verwandelte.

Der Lack ist ab: Der Blackberry-Konzern RIM war mit 83 Milliarden Dollar im Juni 2008 das wertvollste Unternehmen in ganz Kanada. Seither ging der Aktienkurs jedoch stetig zurück, von damals mehr als 140 Dollar auf rund zehn Dollar.
Der Lack ist ab: Der Blackberry-Konzern RIM war mit 83 Milliarden Dollar im Juni 2008 das wertvollste Unternehmen in ganz Kanada. Seither ging der Aktienkurs jedoch stetig zurück, von damals mehr als 140 Dollar auf rund zehn Dollar.
Reuters
Von RIMs 16'500 verbliebenen Mitarbeitern leben 7500 in Waterloo, einer Universitätsstadt, 90 Minuten von Toronto entfernt.
Von RIMs 16'500 verbliebenen Mitarbeitern leben 7500 in Waterloo, einer Universitätsstadt, 90 Minuten von Toronto entfernt.
Reuters
Der Abstieg des Blackberry-Konzerns vollzog sich atemberaubend schnell. Noch vor einigen Jahren sahen nur wenige eine Bedrohung für den Blackberry-Konzern RIM. Heute erklärt Firmenchef Thorsten Heins (Bild), seine Mitarbeiter würden ständig gefragt: «Was ist los mit euch? Was ist passiert? Und wie schlimm wird es werden?»
Der Abstieg des Blackberry-Konzerns vollzog sich atemberaubend schnell. Noch vor einigen Jahren sahen nur wenige eine Bedrohung für den Blackberry-Konzern RIM. Heute erklärt Firmenchef Thorsten Heins (Bild), seine Mitarbeiter würden ständig gefragt: «Was ist los mit euch? Was ist passiert? Und wie schlimm wird es werden?»
Reuters
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US-Präsident Barack Obama konnte sich von seinem Blackberry erklärtermassen nicht trennen. Moderatorin Oprah Winfrey nannte ihn eines ihrer Lieblingsdinge. Er konnte so abhängig machen, dass er den Spitznamen «Crackberry» erhielt. Doch dann kam eine neue Generation Smartphones und liess den Blackberry, der die mobile Kommunikation revolutionierte, alt aussehen. Inzwischen wird angesichts eines rapide sinkenden Marktanteils sogar spekuliert, ob der Hersteller Research in Motion (RIM) überhaupt eine Zukunft hat.

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