Wenn das Surfen zur Geduldsprobe wird

Schnelleres Internet in fünf Schritten: Wie sich die Ursachen von lahmen Webverbindungen erkennen und ausräumen lassen.

Ist es die Ungeduld oder die langsame Leitung? Gründe fürs lahme Surftempo.
Video: Matthias Schüssler

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Aussetzer und Kriechtempo beim Surfen sind genauso häufige wie lästige Beeinträchtigungen des Internetvergnügens. Leider kriegt man sie nicht so ohne Weiteres in den Griff. Das liegt an den vielen denkbaren Ursachen – die ausreichend zahlreich sind, dass wir im heutigen Patentrezept zum Mittel des Flussdiagramms greifen, um die Ursachen systematisch anzugehen.

Erste Möglichkeit: Liegt es am Server, und klappt es bei anderen Servern? Dann hilft Abwarten. Gewissheit in diesem Fall gibt übrigens ein Testverfahren, das die Reaktionsfreudigkeit von Homepages testet. Und ob die eigene Leitung objektiv zu langsam ist oder sich nur langsam anfühlt, verrät speedtest.net.

Ist die Verbindung so schnell, wie sie sein müsste? Ein Test bringt es an den Tag.

Zweite Frage: Klappt es in einem anderen Browser? Dann hilft das Browser-Troubleshooting. Ob das fragliche Gerät eine Fehlerbehebung (Windows, Mac, Smartphones) benötigt, finden Sie heraus, indem Sie probehalber auf ein anderes ausweichen. An dieser Stelle sollten Sie bei Verwendung eines drahtgebundenen Netzwerks das Kabel überprüfen, um den Treiber zu aktualisieren oder ansonsten die Massnahmen gegen WLAN-Probleme in Angriff zu nehmen.

Wenn sich die WLAN-Netze so dicht drängen, sind Tempoeinbussen unvermeidlich.

Drittens: Wenn ein Neustart des Routers hilft, dann fassen Sie ein Update von dessen Firmware ins Auge – das ist die im Gerät eingebaute Software.

Der vierte Punkt ist ein eigentlicher Geheimtipp. Eine häufige Ursache für Verzögerungen, bis eine Seite überhaupt geladen wird, liegt in den oft überlasteten DNS-Servern der Provider. Die DNS-Server liefern zu einer Internetadresse die passende IP-Adresse zurück. Diese Namensauflösung lässt sich beschleunigen, indem man auf alternative DNS-Server ausweicht. Diese werden von Open-DNS und auch von Google betrieben. Die DNS-Server werden (wie hier beschrieben) im Betriebssystem oder im Router hinterlegen.

Der Geheimtipp: Einen schnellen DNS-Server verwenden.

Und wenn alles nichts hilft, liegt es am Internetzugang – weswegen Sie sich an dieser Stelle an den Kundendienst Ihres Providers wenden sollten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.12.2016, 08:20 Uhr

Tipps und Tricks in Videoform

Was sind Ihre Anliegen?

In der Videoreihe «Digitale Patentrezepte» gibt Matthias Schüssler exklusiv für Tagesanzeiger.ch/Newsnet einmal pro Woche praxiserprobte Hilfestellung zur souveränen Bewältigung des digitalen Alltags.

Falls Sie ein Anliegen haben, das sich für die Behandlung in unserer neuen Rubrik eignen würde, dann unterbreiten Sie uns das bitte über die Kommentarfunktion oder schreiben Sie an matthias.schuessler@tages-anzeiger.ch.

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