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Jubel und Trubel. Und zwei Konsolen

An der Gamescom in Köln stellten Sony und Microsoft die neuen Spielkonsolen Playstation 4 und Xbox One vor. Diese können zwar mehr, doch es fehlt ihnen an Innovation.

Über eine Viertelmillion Besucher: Diese Spielbegeisterten testen ein Videospiel an der Gamescom in Köln.
Über eine Viertelmillion Besucher: Diese Spielbegeisterten testen ein Videospiel an der Gamescom in Köln.
Oliver Berg, Keystone

Grösser, heller, lauter – so lautete die Devise an der Gamescom, der weltgrössten Messe für Videospiele, die bis gestern Sonntag über eine Viertelmillion Besucher anlockte. Jeder Aussteller wollte den spannendsten Stand haben, jeder hatte auf dem gigantischen Messeareal in Köln seine eigene kleine Insel, die das Ambiente des vorgestellten Videospiels zu vermitteln versuchte. Nebst fassadenfüllenden Fotos der Spielhelden holten haushohe Statuen und verkleidete Schauspieler die Besucher an den Stand. Besonders einfallsreich waren die Aussteller des Vampirspiels «Castlevania: Lords of Shadow 2»: Sie hatten einen kleinen Friedhof angelegt, und die Besucher mussten sich in Särge legen, um das Game zu testen. Viele andere Aussteller setzten hingegen auf die bewährte Methode Messegirls, die die Blicke der grösstenteils männlichen Besuchenden anziehen beziehungsweise auf den Stand lenken sollten.

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