Apple hat ein Gewehr-Emoji verhindert

+++ Die iPhone-Entsperrgeste ist bald Geschichte +++ Virtual Reality wird massiv überschätzt +++ Die besten Donald-Trump-Parodien auf Twitter

Wenigstens als Emoji sollen in den USA Waffen nicht frei verfügbar sein.

Wenigstens als Emoji sollen in den USA Waffen nicht frei verfügbar sein. Bild: PD

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Emojis sind die lustigen und sehr populären grafischen Symbole, mit denen viele Leute ihre persönlichen Nachrichten und Social-Media-Posts würzen. Die Unicode-Organisation baut den Bestand an Emojis laufend aus und hat für 2016 auch ein Jagdgewehr-Emoji geplant. Dieses wurde nun wegen der Einsprache von Apple fallen gelassen. Gemäss einem Artikel von Buzzfeed.com habe Apple gesagt, das Unternehmen werde ein Gewehrsymbol auf seinen Geräten nicht unterstützen, und offenbar hat sich auch Microsoft gegen dieses Symbol ausgesprochen. Die Unicode-Mitglieder wollten sich nicht zum Entscheid äussern. Protest war aber via BBC laut geworden: Eine Organisation für schärfere Waffengesetze hatte kritisiert, das Emoji würde das Bild einer Waffe fördern und verbreiten. Das Gewehr war zusammen mit Medaillen, Boxhandschuh und vielen Sportarten Teil der neuen olympischen Emojis, die im Sommer eingeführt werden.

Die Entsperrgeste ist bald Geschichte.
«Slide to unlock» heisst die Wischgeste, mit der Nutzer des iPhone ihr Telefon seit der ersten Version 2007 entsperren. Diese Geste wird mit der kommenden Version des iPhone-Betriebssystems nun abgeschafft, berichten die Betatester nun unisono. Statt zu wischen, drückt man nun den Home-Button.

Virtual Reality wird massiv überschätzt.
Martin Fischer, Autor bei der deutschen Fachzeitschrift «c’t», sagt, Virtual Reality gehöre zu den meistüberschätzten Technikthemen der vergangenen 10 Jahre: «Jeder, der selbst eine Oculus Rift oder HTC Vive über längere Zeit ausprobiert hat, wird feststellen: Nach ein paar Wochen hat man sich an das Mittendrin-Gefühl gewöhnt, der Wow-Effekt ist verblasst.» Stattdessen nervt man sich über den Kabelsalat in der Wohnung und die hohen Preise für die Brillen.

Last but not least: Die besten Donald-Trump-Parodien auf Twitter.
Während die meisten Politiker sich auf Twitter allenfalls selbst parodieren oder mit einem einzigen Persiflage-Account auskommen müssen, wird Donald Trump satirische Aufmerksamkeit gerade dutzendweise zuteil. «Wired»-Autor Charley Locke hat aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht und die seiner Meinung nach besten Spott-Konten zusammengestellt: @Writeintrump, @Dungeonsdonald, @RealDonalDrumpf und @trumpshair sind die Favoriten.

Erstellt: 20.06.2016, 10:55 Uhr

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