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Das FBI bezahlte über 1,3 Millionen für iPhone-Hack

+++ Facebook stoppt Lesezeit +++ China schliesst Apple-Märkte +++ Lumias schwächeln +++ Google braucht viel Geld für Fiber +++

So viel kostete der iPhone-Hack

Die US-Bundespolizei FBI hat nach einer Berechnung der Zeitung «Financial Times» mehr als 1,3 Millionen Dollar an professionelle Hacker bezahlt, um das iPhone zu knacken, das der Attentäter von San Bernardino benutzte. Vorausgegangen war ein Streit mit iPhone-Hersteller Apple, der sich geweigert hatte, den Zugang zu dem Telefon zu ermöglichen. Das FBI hatte sich dann entschlossen, das Gerät hacken zu lassen, den Preis dafür aber stets verschwiegen.

FBI-Direktor James Comey hatte bei einer Konferenz in London erklärt, der Preis sei höher gewesen, als er selbst in den verbleibenden sieben Jahren und vier Monaten in seinem Job bei der Bundespolizei verdienen werde. Nach öffentlich zugänglichen Gehaltstabellen verdient Comey 183'000 Dollar pro Jahr. Dies mache mehr als 1,3 Millionen US-Dollar für die verbleibende Zeit, schrieb die «Financial Times». Die «Washington Post» kam in ihrer Berechnung auf denselben Wert. (sda)

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Facebook stoppt Lesezeit

Das soziale Netzwerk passt seinen News Feed an – die Auswahl an Beiträgen, die es Nutzern beim Öffnen der App anzeigt. Neu will Facebook vermehrt darauf achten, wie viel Zeit ein Nutzer mit welchen Beiträgen verbringt und diese neben Likes und Kommentaren ebenfalls berücksichtigen, um die Interessen seiner Kunden zu ermitteln. Facebook will ausserdem künftig für mehr Vielfalt im Feed sorgen. Man wolle verhindern, dass Nutzer mehrere Beiträge derselben Quelle hintereinander sähen, teilte das Unternehmen mit.

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China schliesst Onlinemärkte von Apple

Chinesische Behörden haben Apples iTunes-Movies und iBooks-Store geschlossen. Die «New York Times» rechnet damit, dass sie in Zukunft weitere Massnahmen gegen das Unternehmen treffen könnten, wie sie bereits andere US-Konzerne erfahren. Chinas Staatsmedien hatten in den Jahren eine Reihe von amerikanischen Tech-Unternehmen genannt, die angeblich zu viel Einfluss auf die chinesische Industrie hätten. Neben Microsoft oder IBM befindet sich auch Apple auf dieser Liste. Diese Woche war auch bekannt geworden, dass Apple China Zugang zum Quellcode der iPhone-Software verweigert hatte.

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Microsofts Telefonsparte bricht ein

Der neuste Quartalsbericht des Unternehmens zeigt, dass Microsofts Lumia-Smartphones schwächeln. Laut The Verge brachen die Verkäufe gegenüber dem Vorjahresquartal um 73 Prozent ein. Besser sah es dagegen bei Onlinediensten und den Surface-Verkäufen aus. Beide Bereiche legten zu.

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Google braucht viel Geld für Fiber

Googles Mutterkonzern Alphabet steigerte seinen Umsatz um 20 Prozent. Gleichzeitig stieg auch der Gewinn des Unternehmens auf 4,21 Milliarden Dollar, wobei jedoch Analysten mit einem höheren Ertrag gerechnet hatten. Das Unternehmen machte unter anderem hohe Investitionen in neue Geschäftsfelder geltend. Ein wichtiger Bereich sei Google Fiber. Dieser Geschäftsbereich erschliesst derzeit US-Städte mit schnellem Breitband-Internet per Glasfaser. Das Angebot mit einer Datenrate von 1 Gigabit/s ist bislang in elf Städten verfügbar.

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