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«Das World Wide Web wird in eine Waffe verwandelt»

Zum 29. Geburtstag des Web richtet der Erfinder, Tim Berners-Lee, warnende Worte an die globale Nutzerschaft: Die Techgiganten müssten stärker kontrolliert werden.

Der Erfinder des World Wide Web hat sich zum 29. Geburtstag mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet: Tim Berners-Lee hält als positives Ereignis fest, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung online ist. Berners-Lee fordert aber auch eine Regulierung der grossen Techunternehmen, damit sie nicht zu dominant werden: «Das Web wird im grossen Stil in eine Waffe verwandelt mit Verschwörungstheorien, die soziale Netzwerke beherrschen, falschen Twitter- und Facebook-Konten, die soziale Unruhen schüren, fremden Akteuren, die sich in demokratische Wahlen einmischen, und Dieben, die persönliche Daten stehlen.»
Der Erfinder des World Wide Web hat sich zum 29. Geburtstag mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet: Tim Berners-Lee hält als positives Ereignis fest, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung online ist. Berners-Lee fordert aber auch eine Regulierung der grossen Techunternehmen, damit sie nicht zu dominant werden: «Das Web wird im grossen Stil in eine Waffe verwandelt mit Verschwörungstheorien, die soziale Netzwerke beherrschen, falschen Twitter- und Facebook-Konten, die soziale Unruhen schüren, fremden Akteuren, die sich in demokratische Wahlen einmischen, und Dieben, die persönliche Daten stehlen.»
Walter Bieri, Keystone
Heute ist der Welttag gegen Internetzensur: Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen hat zu diesem Zweck eine Spotify-Playlist eingerichtet, die mithilfe des Streamingdienstes die Zensur in repressiven Ländern umgehen will: Journalisten aus China, Ägypten, Thailand, Usbekistan und Vietnam haben zwei Texte zusammen mit lokalen und internationalen Musikern als Popsongs vertont. «Wir nutzen eine Hintertür», erklärt Vorstandsmitglied der NGO, Matthias Spielkamp in der Pressemeldung: «In vielen Ländern verwehren die Machthaber den Menschen freien Zugang zum Internet, doch Musikstreamingdienste sind fast überall frei zugänglich.»
Heute ist der Welttag gegen Internetzensur: Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen hat zu diesem Zweck eine Spotify-Playlist eingerichtet, die mithilfe des Streamingdienstes die Zensur in repressiven Ländern umgehen will: Journalisten aus China, Ägypten, Thailand, Usbekistan und Vietnam haben zwei Texte zusammen mit lokalen und internationalen Musikern als Popsongs vertont. «Wir nutzen eine Hintertür», erklärt Vorstandsmitglied der NGO, Matthias Spielkamp in der Pressemeldung: «In vielen Ländern verwehren die Machthaber den Menschen freien Zugang zum Internet, doch Musikstreamingdienste sind fast überall frei zugänglich.»
TA
Twitter hat eine Reihe von Benutzerkonten geschlossen, teils auch solche mit Millionen von Followern. Diese haben gegen die neuen Regeln verstossen, die Twitter letzten Monat in Kraft gesetzt hatte, um Spam und Propaganda zu reduzieren. Gemäss Buzzfeed.com haben diese Konten sich des «Tweetdecking» schuldig gemacht: Sie haben sich in Gruppen gegenseitig retweetet und andere Praktiken angewandt, um Viralität zu erzielen.
Twitter hat eine Reihe von Benutzerkonten geschlossen, teils auch solche mit Millionen von Followern. Diese haben gegen die neuen Regeln verstossen, die Twitter letzten Monat in Kraft gesetzt hatte, um Spam und Propaganda zu reduzieren. Gemäss Buzzfeed.com haben diese Konten sich des «Tweetdecking» schuldig gemacht: Sie haben sich in Gruppen gegenseitig retweetet und andere Praktiken angewandt, um Viralität zu erzielen.
Thomas White, Reuters
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