Zum Hauptinhalt springen

Google und Facebook sind «dumm, gefährlich und würdelos»

Der Eröffnungsredner der Hannover Computermesse Cebit hat eine Brandrede gegen die grossen Konzerne gehalten. Plus: Ikea entdeckt die Gamer.

Jaron Lanier hat die Eröffnungsrede der Hannover Computermesse Cebit gehalten. Sie ist gemäss Heise.de anders herausgekommen als geplant: Statt über die Möglichkeiten von Virtual Reality zu sprechen, habe der Technik-Philosoph eine Brandrede gegen die Geschäftsmodelle grosser Teile der Branche gehalten. Google und Facebook würden mit ihren kostenlosen, durch Werbung finanzierten Produkten «behavior modification loops» («Verhaltensänderungs-Schleifen») erzeugen. Das sei «dumm, gefährlich und würdelos».
Jaron Lanier hat die Eröffnungsrede der Hannover Computermesse Cebit gehalten. Sie ist gemäss Heise.de anders herausgekommen als geplant: Statt über die Möglichkeiten von Virtual Reality zu sprechen, habe der Technik-Philosoph eine Brandrede gegen die Geschäftsmodelle grosser Teile der Branche gehalten. Google und Facebook würden mit ihren kostenlosen, durch Werbung finanzierten Produkten «behavior modification loops» («Verhaltensänderungs-Schleifen») erzeugen. Das sei «dumm, gefährlich und würdelos».
Peter Steffen, Keystone
Durch die Autovervollständigung verändert sich das Schreiben. Diese Ansicht äusserte Sprachwissenschaftler Henning Lobin heute in der Zeitung «Mannheimer Morgen». Korrekturprogramme haben demnach massive Auswirkungen, wie die Leute formulieren. Wie genau diese Auswirkungen aussehen, will Lobin als frisch ernannter Direktor des Instituts für Deutsche Sprache erforschen, ebenso die Auswirkungen sprachgesteuerter Geräte.
Durch die Autovervollständigung verändert sich das Schreiben. Diese Ansicht äusserte Sprachwissenschaftler Henning Lobin heute in der Zeitung «Mannheimer Morgen». Korrekturprogramme haben demnach massive Auswirkungen, wie die Leute formulieren. Wie genau diese Auswirkungen aussehen, will Lobin als frisch ernannter Direktor des Instituts für Deutsche Sprache erforschen, ebenso die Auswirkungen sprachgesteuerter Geräte.
Porapak Apichodilok/Pexels, CC0
Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat die Regeln zur Netzneutralität offiziell ausser Kraft gesetzt, die von Barack Obama 2015 erlassen worden waren. Damit werden drei Praktiken jetzt möglich, wie Nytimes.com schreibt: Nämlich Blockieren von unerwünschten Websites, Drosseln von Datenübertragungen und bezahltes Priorisieren von Diensten und Daten. Allerdings haben mehrere Staaten Gesetze erlassen, um die Regeln aufrechtzuerhalten, darunter Washington, Montana und New York. Im Bild: Der Vorsitzende der FCC, Ajit Pai.
Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat die Regeln zur Netzneutralität offiziell ausser Kraft gesetzt, die von Barack Obama 2015 erlassen worden waren. Damit werden drei Praktiken jetzt möglich, wie Nytimes.com schreibt: Nämlich Blockieren von unerwünschten Websites, Drosseln von Datenübertragungen und bezahltes Priorisieren von Diensten und Daten. Allerdings haben mehrere Staaten Gesetze erlassen, um die Regeln aufrechtzuerhalten, darunter Washington, Montana und New York. Im Bild: Der Vorsitzende der FCC, Ajit Pai.
Aaron P. Bernstein, Reuters
1 / 4

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch