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Google und Facebook sind «dumm, gefährlich und würdelos»

Jaron Lanier hat die Eröffnungsrede der Hannover Computermesse Cebit gehalten. Sie ist gemäss Heise.de anders herausgekommen als geplant: Statt über die Möglichkeiten von Virtual Reality zu sprechen, habe der Technik-Philosoph eine Brandrede gegen die Geschäftsmodelle grosser Teile der Branche gehalten. Google und Facebook würden mit ihren kostenlosen, durch Werbung finanzierten Produkten «behavior modification loops» («Verhaltensänderungs-Schleifen») erzeugen. Das sei «dumm, gefährlich und würdelos».
Durch die Autovervollständigung verändert sich das Schreiben. Diese Ansicht äusserte Sprachwissenschaftler Henning Lobin heute in der Zeitung «Mannheimer Morgen». Korrekturprogramme haben demnach massive Auswirkungen, wie die Leute formulieren. Wie genau diese Auswirkungen aussehen, will Lobin als frisch ernannter Direktor des Instituts für Deutsche Sprache erforschen, ebenso die Auswirkungen sprachgesteuerter Geräte.
Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat die Regeln zur Netzneutralität offiziell ausser Kraft gesetzt, die von Barack Obama 2015 erlassen worden waren. Damit werden drei Praktiken jetzt möglich, wie Nytimes.com schreibt: Nämlich Blockieren von unerwünschten Websites, Drosseln von Datenübertragungen und bezahltes Priorisieren von Diensten und Daten. Allerdings haben mehrere Staaten Gesetze erlassen, um die Regeln aufrechtzuerhalten, darunter Washington, Montana und New York. Im Bild: Der Vorsitzende der FCC, Ajit Pai.
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