11 schöne Handy-Spiele für die Sommerferien

An diesen Apps haben Gelegenheitsgamer, Hobbyzocker und Designfans Freude.

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Alphaputt: Knapp vorbei ist auch daneben

Es geht doch nichts über eine gemütliche Runde Minigolf unter Freunden. Ob man sich danach immer noch mag, ist freilich eine andere Frage. Bei «Alphaputt» ist das nicht anders. Richtig lustig wird das Minigolf-Spiel, wenn man zu zweit, zu dritt oder gar zu viert auf einem iPhone oder einem iPad spielt (eine Android-Version gibt es leider noch nicht). Man kann sich wunderbar sabotieren und necken. Da nach jedem Schlag der nächste Spieler drankommt, kann man sich gegenseitig die Bälle abschiessen. Das hat auch den Vorteil, dass man nicht ewig warten muss, bis man wieder an der Reihe ist. Aber auch allein macht das Spiel richtig viel Spass. Für jeden Buchstaben des Alphabets haben die Designer eine Bahn gestaltet. So hat die Bahn bei A die Form eines Flughafens (Airport). Dabei dreht ein kleines Flugzeug seine Runden und schubst schon mal einen Ball weg, wenn er ihm in die Quere kommt.

iOS: 4 Franken


Donut County: Das schwarze Loch geht um

Für gewöhnlich muss man in Spielen über irgendwelche Abgründe oder Löcher hüpfen. Nicht so bei «Donut County». Hier steuert man ein mysteriöses Loch. Erst ist das Loch winzig und kann gerade mal ein paar Kieselsteine schlucken. Doch je mehr Dinge reinfallen, desto grösser wird es. Ein überraschend ulkiges Knobelspiel.

iOS: 5 Franken Windows/Mac/PS4: 13 Franken


Mushroom 11: Hilfe, der Pilz kommt

In diesem Knobel- und Geschicklichkeitsspiel steht ein ganz spezieller Held im Mittelpunkt: der Pilz. Mit Wischgesten steuert man den glibberig grünen Fungo durch Tunnel und hilft ihm über Fallen. Dabei muss man immer aufpassen, dass er nicht in die Lava fällt oder andersartig ums Leben kommt.

Android: 5 Franken iOS: 5 Franken Windows/Mac: 15 Franken


Hyperforma: Räumliches Denken und flinke Finger

«Hyperforma» verlangt Spielerinnen und Spielern einiges ab. Durch Drehen von 3-D-Strukturen muss man Schwachstellen und Öffnungen finden. Gleichzeitig braucht man ein Gespür für das richtige Timing, damit man die gefundenen Lücken auch trifft. Sähe das Spiel nicht so gut aus, man würde nach ein paar Minuten die Geduld verlieren.

iOS: 5 Franken


I'm Ping Pong King: Fast wie Federer in Wimbledon

Da hat man so gut gespielt, und in letzter Sekunde schnappt einem der Gegner doch noch den Sieg vor der Nase weg. Tennis, äh, Tischtennis kann so gemein sein. Das auf den ersten Blick banale Spiel «I’m Ping Pong King» entpuppt sich bei genauerem Hinschauen und vor allem beim Anspielen als so perfide wie süchtig machend. Man muss eigentlich nur im richtigen Moment einen von zwei Knöpfen drücken. Links oder rechts. Wenn das nur so einfach wäre. Ständig erwischt man den falschen oder drückt zu spät. Verdammt!

Dass man dabei nicht jede Lust am Spiel verliert, ist der gelungenen und ausgesprochen minimalistischen Grafik geschuldet. Dass die schlaksigen Strichmännchen mit jedem Level besser spielen und neue Tricks vorführen, trägt ebenfalls zum Reiz dieses Gratisspiels bei. Wenn die Werbung nervt, kann man sich für zwei Franken freikaufen. So viel ist das Spiel alleweil wert.

Android: gratis iOS: gratis


Conduct This: Von wegen Eisenbahn-Romantik

Oh, wie idyllisch ist doch diese kleine Modelleisenbahn. Doch halt! Krach! Bumm! Inferno! Wenn man nur einmal nicht aufpasst, kommt es bei diesem hinterhältigen Knobelspiel zu katastrophalen Zugkollisionen. Denn die liebliche Optik täuscht. Bei «Conduct This» sind höchste Konzentration und Fingerfertigkeit gefragt.

Android: gratis iOS: gratis


Grimvalor: Mit Schwert und Schild gegen die Untoten

Dank schneller Chips können Handys und Tablets streckenweise sogar mit grösseren PC und Spielkonsolen mithalten. Deutlich wird das bei grafisch aufwendigen Spielen wie «Grimvalor». Da kämpft man mit Schwert und Schild gegen Horden von Untoten. Ob einem das gefällt, ist Geschmackssache. Technisch beeindruckend ist es alleweil.

Android: gratis/ 7 Franken iOS: 7 Franken


Gardens Between: Durch Raum und Zeit wischen

Gute Spiele sind wie Bilderbücher: Man möchte nicht nur ans Ziel kommen, man will sich unterwegs auch umsehen und sich dabei an kleinen Details ergötzen. «Gardens Between» ist ein äusserst liebevoll gestaltetes Knobelspiel, bei dem man durch das Vor- und Zurückspulen der Zeit Rätsel löst und die Geschichte voranbringt.

iOS: 5 Franken Windows/Mac: 20 Franken


Pako Forever: Rasen wie die Blues Brothers

Erinnert sich noch jemand an die Verfolgungsjagden und Karambolagen im Film «The Blues Brothers»? Bei «Pako Forever» kann man diese nämlich nachspielen. Mit verschiedenen Fluchtwagen muss man der Polizei entkommen. Das ist so schwierig, dass die Flucht meist schon nach ein paar Sekunden in einem spektakulären Crash endet.

Android: gratis iOS: gratis


Valleys Between: Schön gemütlich

Wenn einem «Hyperforma» zu nervös und hektisch ist, kommt «Valleys Between» gerade richtig. Das Knobelspiel ist schön gemacht und kommt ganz ohne Hektik und Fingerakrobatik aus. Durch einfaches Verschieben von Platten erschafft man Wälder, baut Häuser und löst ganz nebenbei noch Rätsel. Eine wahre Augenweide!

iOS: 3 Franken


Dr. Mario World: Arzttermin beim Klempner

Dass Mario mehr ist als nur ein hüpfender Handwerker, hat Nintendo schon 1990 mit «Dr. Mario» bewiesen. Beim Knobelspiel wurde Mario zum Arzt und musste mit allerhand Pillen fiesen Viren zuleibe rücken. Das Spiel erinnerte damals stark an den Klassiker «Tetris». Die Neuauflage orientiert sich dagegen an «Candy Crush».

Android: gratis iOS: gratis

Erstellt: 16.07.2019, 20:47 Uhr

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